Selbstbewusster auftreten

http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/mayen_artikel,-Landwirte-im-Kreis-MYK-sollen-selbstbewusster-auftreten-_arid,1124269.html

Der Kreisbauernverband Mayen-Koblenz hatte zu ihrer Generalversammlung Bauernpräsident Joachim Rukwied zu Gast.  Dieser äußerte seine Bedenken, daß die Diskussionen um die Landwirtschaft sich in Zukunft noch verstärken werden. Dabei ist der Landwirt einer der bestangesehensten Berufe in Deutschland. Das Problem liege in der Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung. Landwirte müssten dabei selber in den neuen Medien aktiv werden, um dem entgegenzuwirken.  Den Bürgern müsse nahegebracht werden, daß jede neue Auflage, welche aus der Politk kommt den Strukturwandel beschleunige und die kleineren Betriebe so zur Aufgabe zwinge.

 

 

Wie Risiko und dessen Wahrnehmung auseinander gehen

http://daserste.ndr.de/panorama/boel101.html

Am 13.02. führte die ARD Sendung Panorama ein Interview mit Frau Dr. Gaby-Fleur Böl, Abteilungsleiterin am Bundesinstitut für Risikobewertung, welches sich unter dem oben aufgeführten Link findet.

Klar stellt sie herraus, daß das Risiko durch Pflanzenschutzmittelrückstände und antibiotikaresistenter Keime, uvm. in heutigen Lebensmitteln minimalst und deutlich kleiner sind, als die Gefahren, die durch mangelnde Küchenhygiene und sonstige Versäumnisse des Verbrauchers entstehen. Das die Risiken jedoch anders wahrgenommen werden, hängt zum Einem mit dem Glauben manche Risiken selber beherrschen zu können und zum Anderen auch mit der fahrlässigen Stimmungsmache verschiedener Organisationen zusammen, wie beispielsweise der Kampagne “Pestizide, hergestellt um zu töten”  des BUND.

Nun kommen die Kräuter!

Vorgestern berichtete ich hier über die großen Ankündigungen unseres niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer, Mais durch Blüh- und Kräutermischungen ersetzen zu wollen und sein fehlendes Engagement, dieses auch auch wirklich umzusetzen.

Siehe Der Minister und der Mais…

Heute kam nun die neue Land und Forst (Nr. 11 2014) ins Haus und siehe da, es hat sich seit letzter Woche etwas bewegt: Kaum waren diese Versäumnisse des Ministers in der Presse publik gemacht worden, kam auch umgehendst die positive Antwort über das Göttinger Landvolk verschiedenen Landwirten nun Blühmischungssaat für zehn Hektar zu organisieren, die nach des Ministers Meinung dem Mais als Energiepflanze ebenbürtig sei.  Wie schnell sich manche Institutionen bewegen können, wenn man sie nicht dauernd unbescholten im Verborgenen walten liese…

 

Öffentlichkeitsarbeit als landwirtschaftlicher Betriebszweig

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Oeffentlichkeitsarbeit-ist-der-neue-Betriebszweig-1367478.html

Hier Berichtet die Top Agrar über das Ergebniss Westfälisch-Lippischen-Landwirtschaftsverbands, der im Rahmen einer Veranstaltung zu dem Ergebnis kam, daß wir Landwirte zukünftig an dem Thema der Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr achtlos vorbeigehen werden können. Abschließend wurden zehn Thesen bezüglich der Gründe und dem zukünftig nötigen Vorgehen auf diesem Gebiet aufgestellt. Eben diese Themen sollte man sich bei diesem Artikel einmal genauer durchlesen und verinnerlichen, sicher sind diese noch lange nicht der Weisheit erster und letzter Schluß, aber dennoch ein guter Ansatz sich emotional mit mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Siehe dazu auch: Landblogger, nicht noch ein Blog…?! und Die Recherche als Chance nutzen

Der Minister und der Mais…

Es war Mitte Januar diesen Jahres, als es Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer zurück in seine Universitätsstadt Göttingen trieb, um vor den jetzigen Studenten einen Abriss seiner Politik zu geben. Was er dabei übersah, daß die Göttinger Agrarfakultät großteils weder links noch grün und somit kein wirklicher Freund seiner Ideen ist. Woher sollte er es auch wissen, denn wie es inzwischen für einen Landwirtschaftsminister in Deutschland üblich ist, hat er in Göttingen nicht Agrarwissenschaften studiert, sondern einen bunten Strauß an Fächern, über Volkswirtschaftslehre, Öffentliches Recht, Politikwissenschaften sowie Medienwissenschaften belegt, welchen er mit dem Abschluß des des Diplom-Sozialwirts abschloss (Quelle).

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Wie die Realität an uns vorbeiging..

Der Bereich der Landwirtschaft und der Ernährung ist einer der beliebtesten Betätigungsfelder für Skandalmacher und Berufs-Empörte und gerade für letztere gab es im Februar mal wieder etwas schwerwiegendes zum Aufregen: In Brüssel wurde über die Zulassung der transgenen Maissorte 1507 der Firma Pioneer zum Anbau in der EU beraten, wobei sich Deutschland bei der anschließenden Abstimmung der Stimme enthielt, was viele der oben genannten Kritiker als eine indirekte Zustimmung werten (Quelle). Bereits im November hatte ein anderer dieser sogenannten “Super-Genmaise” mit dem Namen Smart-Stax die Zulassung für Import und Verarbeitung in die EU bekommen, doch was steckt nun überhaupt hinter dem Begriff “Super-Genmais”?

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Die gesündesten Lebensmittel, die es je gab…

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kulturpessimismus-beim-essen-schlaraffenland-ist-heute-1.1905479
Zwar wollte ich hier nicht jeden einzelnen Artikel aus der Recherche der Süddeutschen einzeln auflisten, vielmehr sollte die sich jeder selbst einmal in Ruhe durchschauen, aber an diesem wirklich hervorragend gemachten Artikel kann ich nicht einfach vorbeigehen. Er drückt haargenau das aus, was wohl die meisten von uns Denken, daß Lebensmittel nie sicherer, sauberer, gesünder, schmack- und nahrhafter wahren als es zur Zeit der Fall ist. Dem Autor des Artikels, Herrn Sebastian Herrmann sei großer Dank dafür ausgesprochen, daß er Argumente der Skandalmacher und Biofanatiker als das offenlegt, was sie sind, Kulturpessimismus einer satten Gesellschaft, die alles hat und sich zumindest um die Ernährung zur Zeit keinerlei Sorgen machen müsste!

Intensive Tierhaltung gegen Klimawandel

http://www.fr-online.de/klimawandel/treibhausgase-rinder-und-schafe-als-klimaschuetzer,1473244,26347348.html

Die Frankfurter Rundschau widmet sich in diesem Artikel einer Studie des Internationalen Instituts für angewandte Systemforschung in Wien, welches zu dem Ergebnis kommt, daß sich durch den Einsatz von Getreide in der Wiederkäuerfütterung die Treibhausgasemmisionen in Form von Methan um ein Viertel gegenüber der Weidehaltung senken lassen, bei gleichzeitig steigender Effiziens der Haltung.

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“Vegetarier leiden häufiger unter Krebs und Asthma”

http://www.welt.de/gesundheit/article125270740/Vegetarier-leiden-haeufiger-an-Krebs-und-Asthma.html

In diesem Interview der “Welt” mit der Wissenschaftlerin Nathalie Burkert werden die Ergebnisse einer östereichischen Studie vorgestellt, daß Vegetarier anscheinend häufiger krank werden/sind als Fleischesser. Zwar wird, was auch durchweg richtig ist und wohl nichts mit der “Unkorrektheit” des Ergebnisses zu tun hat, davor gewarnt hierraus einfache Schlüsse zu ziehen. Der abschließende Satz von Frau Burkert zeigt aber, was viele sicherlich selbst schon beobachtet haben, daß sich Vegetarier subjektiv ungesünder fühlen als Menschen mit einer normalen Ernährung. Endlich mal eine Erklärung für die oftmals tristen und lustlosen Gesichter…

Dankeschön an 1009 Besucher im ersten Monat!

Heute haben wir den 5. März, vor genau vier Wochen, am 5. Februar, schrieb ich den ersten Text in diesen Blog (Landblogger, nicht noch ein Blog…?!). Es war mir in aller erster Linie ein persönliches Anliegen, die zahlreichen Berichte aus den Medien nicht einfach unkommentiert zu lassen. Adressaten des Blogs sollten in erster Linie mein eigener privater Freundes- und Bekanntenkreis sein und eventuell ein paar mehr, denen vielleicht der eine oder andere Beitrag weiterempfohlen wurde. Wie bereits in meinem ersten Beitrag beschrieben, hatte ich mich auch in keinster Weise damit auseinandergesetzt, wie viele weitere Blogs es bereits zu Themen der Landwirtschaft gibt. Wirklich große Erwartungen hatte ich also nicht an dieses Projekt und so war diese Zwischenbilanz, jetzt nach dem ersten Monat anfänglich auch gar nicht vorgesehen…

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Landwirtschaft und Landleben