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Gene, nein Danke!

http://neue-rheinpresse.de/wirtschaft/gene-nein-danke-gruene-stellen-ersten-komplett-genfreien-mais-vor?fb_action_ids=10201055908680156&fb_action_types=og.likes&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582

Der Postillion ist vielen spätestens seit seiner Radio- und Fernsehpräsenz  vielen als Satire- und Nonsensnachrichtenkanal bekannt. In die gleiche Kerbe schlägt die Neue Rheinpresse. Auf ihrer Seite finden sich dabei unter anderem auch zwei landwirtschaftliche Fakenachrichten, bei denen nicht zu überlesen ist, daß man hierbei mit der veröffentlichten Meinungen zur Landwirtschaft hart ins Gericht geht. So wird neben dem genfreien Mais, den die Grünen entwickelt haben sollen unter anderem auch das widerliche Gesicht der Massengetreidehaltung gezeigt (http://neue-rheinpresse.de/wirtschaft/massengetreidehaltung-das-widerliche-gesicht-der-agrarindustrie?fb_action_ids=10201054136795860&fb_action_types=og.likes&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582).

Diese Artikel stellen noch besser die Unsinnigkeit der Berichterstattung über die Landwirtschaft dar, als der Klasiker dieser Beiträgern aus dem Postillion zum Thema Honig aus Massentierhaltung (http://www.der-postillon.com/2011/07/tierschutzer-fordern-boykott-von-honig.html)

Ermittlungen eingestellt

http://www.animal-health-online.de/gross/2014/04/30/staatsanwaltschaft-stellt-ermittlungen-wegen-angeblich-illegaler-ferkeltotungen-ein/27698/

Das einige selbsternannte Tierschützer vor Straftaten, wie Einbrüche, Sachbeschädigungen etc. nicht halt machen, um ihre ungeheuerlichen Enthüllungen auf Video zu bannen, ist schon länger bekannt. Fast alle Anschuldigungen, die damit gegenüber den entsprechenden Landwirten vorgebracht wurden, haben sich im Nachhinein als haltlos rausgestellt. Was macht man als engagierter Tierrechtler nun, wenn man in den Stall, in dem man mit viel Mühe eingebrochen ist, nicht annähernd etwas findet,w as sich durch richtiges Inszenesetzen als Skandal verkaufen lässt? Man fälscht einfach die Aufnahmen, so wie Fall der angeblich überzähligen Ferkel, die auf einem Betrieb in Mecklenburg-Vorpommer erschlagen worden sein sollen.

So dankbar die Medien dieses illigale und fragwürdige Filmmaterial aufgreift, so wenig sind sie interessiert das skandalöse Verhalten derer anzuprangern, die es aufnehmen. Viel zu selten wird dabei thematisiert, daß dabei auch Leid und Qualen der Tiere in Kauf genommen werden. Die Angst die nachtblinde Hühner haben müssen, wenn mit hellen Kamerascheinwerfern bewaffnete Einbrecher nachts ihren Stall stürmen um die verängstigten Tiere mittels des gleißenden Lichts in einer Ecke zusammenzutreiben -immerhin lassen sich nur so Bilder eines entsetzlich überfüllten Stalls erzeugen- kann von diesen Menschen anscheinend niemand nachempfinden! Nachdem die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Halter eingestellt hat, könnte sie ja nun welche gegen die Filmer aufnehmen…

Die Recherche, jetzt wirds spannend!

http://www.sueddeutsche.de/wissen/die-recherche-zu-fressenundmoral-vegetarische-metzger-und-stallbesuche-1.1897671

Die Süddeutsche hat ihre Recherche unter dem Motto „Erst das Fressen, dann die Moral“ (Siehe auch: Die Recherche als Chance nutzen) beendet und wird ab Monmtag die Ergebnisse in ihrer Zeitung und im Netz präsentieren. Gleich im ersten Absatz dieses Vorberichts wird auf die Problematik, denen sich die Landwirte ausgesetzt fühlen, in Form der Ökologisierung und Skandalmacherei. Immerhin hatte es der Recherchehinweis, den ich zu Beginn dieser Aktion der Süddeutschen auf die Rechercheseite geheftet hatte zu etlichen „Likes“ und einer Vielzahl hauptsächlich positiver Kommentare gebracht, so daß er unter den anderen Posts deutlich hervorstach. So kann jeder mit geringsten Aufwand dazu beitragen, daß die Themen, die uns unter den Nägeln brennen, von den Medien ignoriert werden.

Ein Umfrageergebniss das mit herangezogen wurde, brachte zu Tage daß 80% der Deutschen Landwirten großes Vertrauen entgegenbringen, was umso mehr belegt, daß die Vielzahl der Menschen in diesem Land nicht grundsätzlich auf der Seite der Skandalmacher steht. Dieser Fakt zeigt umso deutlicher, wie wichtig Öffentlichkeitsarbeit und das sich Einmischen in die öffentliche Diskussion für die Landwirtschaft sind, damit dieses Vertrauen nicht durch einseitige und unkommentierte Verlautbarungen schwindet!

„Die Recherche“ als Chance nutzen

Wie hoch das Thema Landwirtschaft und Ernährung momentan gehandelt wird, zeigt die aktuelle Aktion „Die Recherche“ der Süddeutschen Zeitung. Die Leser durften online darüber abstimmen, welchem Thema sich die Redakteure in den nächsten Wochen einmal genauer widmen sollen. Zur Auswahl standen dabei die NSA-Affäre, Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik, unsere heutige Arbeitswelt, sowie ein Thema mit dem Titel „Erst das Fressen, dann die Moral?“, welches sich um die Erzeugung unserer Lebensmittel dreht. Mit nur wenigen Stimmen Vorsprung konnte sich letztlich dieses Thema gegenüber der NSA-Affäre durchsetzen. Es kann einem schon erstaunen, welche staatstragende Wichtigkeit unseren Lebensmittel und deren Entstehung von den Lesern der SZ beigemessen wird.

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