Archiv der Kategorie: Pressespiegel

Welchen Rückhalt hat Meyer?

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Stephan-Weil-und-die-Schwanzfrage-beim-Kreislandvolktag-in-Landolfshausen

Diese Frage stellte sich in der Vergangenheit schon öfters. Aktuell wird sie befeuert durch die Aussagen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil auf dem Göttinger Kreislandvolktag, auf dem er den anwesenden Bauern versprach bei Christian Meyers Prestigeprojekt, der Ringelschwanzprämie auf die Bremse zu treten. Ob es ihm dabei wirklich darum geht das von Wissenschaftlern prophezeite Tierleid zu verhindern oder einfach nur die niedersächsischen Landwirte zu beruhigen, die immer lauter Sturm laufen gegen den Kurs seines Landwirtschaftsministers bleibt dabei offen.

Neuer Nitratsensor

http://www.dw.de/sensoren-steuern-exakte-d%C3%BCngung/a-18249271?maca=de-rss-de-wissenschaft-4019-rdf

In diesem Bericht der Deutschen Welle berichtetd er Autor Frank Lohmann über einen neuartigen Nitratsensor, der an der Universität Bochum entwickelt wurde. Dieser soll, darf man dem Bericht glauben, deutlich günstiger sein, als ähnliche Verfahren, wie der Nitracheck und könnten somit auch in kleineren Betrieben zur Verbesserung der Düngeeffiziens beitragen. Leider schwingen auch hier wieder Halbwissen und falsche Anschuldigungen gegen die Landwirtschaft mit, wenn dort unterstellt wird, daß Landwirte teilweise doppelt soviel düngen, als benötigt und daß eine Düngerbuchführung schon eine große Hilfe dagegen sei, ganz als ob es diese  nicht schon längst Pflicht in Deutschland sei!

Neue Landwirtschaftsrevolution nötig

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/lebensmittel-produktion-forscher-warnen-vor-hungersnoeten-a-1018633.html

In diesem Spiegel Online Artikel geht der Autor Markus Becker auf das Problemd er rasant steigenden Weltbevölerung ein und daß es immer schwieriger wird, diese in Zukunft zu ernähren.

Der Mann, der dem Hunger die Stirn bot…

http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/der-vater-der-gruenen-revolution-norman-e-berlaug-13345768.html?printPagedArticle=true#pageIndex

wäre vor kurzem hundert geworden. Norman Borlaug, ein Name der wohl den wenigsten geläufig seien dürfte, denn er war der Vater der “Grünen Revolution”. Und genau hier dürfte das Problem liegen, indem er moderne landwirtschaftliche Methoden in die Hungergebiete der Welt brachte, bekämpfte er den Hunger, der nach Schätzungen ansonsten eine Milliarde!!!! Menschen dahingerafft hätte. Seinerzeit ´bekam er dafür noch den Friedensnobelpreis, eine Ehrung die ihm heutzutage wohl nicht zukommen würde oder in massiven Protesten untergehen würde. Dieser Artikel der FAZ beleuchtet diesen in Vergessenheit geratenen Helden. Während sich Greenpeace mit Händen und Füßen gegen neue Methoden stämmt, die Hunger und Mangelernährung deutlich lindern könnten (Golden Rice) und dafür gern von den unterschiedlichsten Medien als Experten gehört werden, sind Borlaug und seine Nachfolger kaum einer Erwähnunung wert und wenn dann noch seltener eine positive. Allein schon der knappe Wikipedia Eintrag zu Norman Borlaug spiegelt dieses Trauerspiel wider.

Das Ökokartell

http://m.welt.de/debatte/kommentare/article135841660/Die-brandgefaehrliche-Macht-des-Oeko-Kartells.html

In diesem Kommentar Ulli Kulkes von Der Welt beschreibt er wie sich aus der Graswurzelbewegung Jahre ein mächtiges ökoindustrielles Komplex wurde, welches sich mit klar totalitären Ansätzen die Menschheit an sich als Feindbild auserkohren hat.
Befremdlich bleibt jedoch gerade für die Landwirtschaft seine relativ zusammenhanglos im Text stehende  Bemerkung, daß gerade der Agrarsektor vielfach  eine verheerende Ökobilanz vorzuweisen hätte, die von der Ökobewegung nie wirklich thematisiert wurde, da sich Bauern schlecht als Feindbild eignen würden. Dass die Realität anders aussieht, wissen die meisten von uns leider all zu gut!

Die Veganersekte

http://m.welt.de/sport/fitness/article135643937/Meine-Kampfansage-an-die-mafioese-Veganerszene.html

In dieser Kolumne der Welt beschreibt der Autor Mike Kleiss, wie Veganer einer Sekte gleich neuer Anhänger für ihre Ernährungsreligion-Religion suchen. Wer die zahlreichen aufgebrachten Kommentare zu diesem Artikel Facebook Seite der Welt liest, merkt sie sehr den Kern der Sache getroffen haben muss.

Hoffen auf die große Seuche

http://www.karlsruhe-vegan.org/2014/12/15/erste-tierkoerperaktion-in-karlsruhe/

Veganer und radikale Tierrechtler sind ja durchaus für Aktionen bekannt, die in der Regel nicht nur geschmack- sonder auch inhaltslos sind. Meistens schwing in ihnen ein allgemein menschernverachtener Tenor mit, wenn moderne Schweinehaltung mit dem Holocaust verglichen wird oder nackte Frauen in einer üderdimensionierten Fleischschale, eingewickelt in Frischhaltefolie präsentiert werden. Das das Wohl von Tieren vielen dieser VEranstalter und deren Mitläufern oftmals auch egal ist, ist dabei auch nichts Neues, neu ist hingegen die Dimension ind die das Aktionsbündnis Karlsruhe vegan nun vorgedrungen ist: Sie präsentierten nun Kadaver, die sie zuvor aus den Kadavertonnen verschiedener Ställe oder aus dem Wald gestohlen, bzw. höchstwahrscheinlich gewildert hatten, denn Wilderei ist auch dann eine Straftat, wenn man ein Tier bereits tod im Wald auffindet.

 

Kaum jemand mag entgangen sein, daß die Vogelgrippe H5N8 urplötzlich in Europa ausgebrochen ist und das die hochgefährliche Afrikanische Schweinepest immer noch droht umsich zu greifen. Welche unkalkulierbaren Gefahren durch diese Aktion für Mensch und Tier entstanden sind, kümmert aber anscheinend niemand der Verantwortlichen. In Facebook-Diskussionen wurde von entsetzen Nutzern gefragt, was nach der Aktion mit den Kadavern passiert ist. Die kaum zu fassenden und wohl auch wenig glaubwürdige Antwort, man würde die Tiere dorthin zurückbringen, wo man sie hergeholt habe, lässt diese Fahrlässigkeit zu reinem Vorsatz werden. Es scheint, als wünsche man sich in diesen Kreisen die große Seuche geradezu herbei. In dem egomanischen Bewusstsein für die gute Sache zu kämpfen ist man anscheinend bereit hunderttausende, wenn nicht gar Millionen Tiere zu opfern um dem Ziel einer fleisch- und tierlosen menschlichen Gesellschaft näher zu kommen. Was solche Aktionen tatsächlich mit Tierschutz zu tun haben, kann sich so jeder selber ausmalen!

Einkommesobergrenzen für Landwirte?

http://www.focus.de/regional/rostock/agrar-agrarminister-backhaus-fuer-obergrenzen-in-der-nutztierhaltung_id_4347325.html

Der Mindestlohn von € 8,50 ab dem kommenden Jahr ist beschlossene Sache. Das Landwirte als formal Selbstständige davon nichts haben werden, außer natürlich Mehrkosten für Saisonarbeitskräfte wird von der Öffentlichkeit dabei Großteils ignoriert. Nun soll es aber noch eine Packung härter kommen, geht es nach Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus laut diesem Beitarg des Focus. Dieser hatte schon einmal Bestandesobergrenzen für Sauen und Milchviehbetriebe gefordert, die er nun auf der nächsten Agrarministerkonferenz zur Debatte stellen will. Ihm schweben dabei 500 Sauen oder 800 Milchkühe vor. Wie er auf diese Zahlen kommt, die alleuin schon untereinander in keiner vergleichbaren Relation stehen, bleibt unklar. Für die bäuerliche Landwirtschaften, die sich besonders im Sauenbereich spezialisiert haben, würde daß nichts andere als eine Einkommensobergrenze bedeuten. Größtbetriebe, vor allem die Nachfolge LPGen  wie sie besonders in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg en masse zu finden sind, wären indess wohl unbeeindruckt davon. Wollte man doch schon durch die Förderrichtlinien Biogasanlagen auf 500 kW beschränken, so bauten entsprechend große Betriebe mit Hilfe externer Investoren einfach ein Dutzend und mehr von diesen Anlagen formal unabhängig voneinander. Backhaus strebt dabei einen weiteren Schritt zur Vernichtung der bäuerlichen Landwirtschaft an.

Tierbeschlagnahmungen: Ermittlungen gegen Staatsanwältin

http://www.shz.de/lokales/kiel/tiere-notveraeussert-ermittlungen-gegen-kieler-staatsanwaeltin-id8381191.html

Anfang diesen Jahres haben sich in Schleswig-Holstein fragwürdige Dinge zugetragen haben. Bei verschiedenen landwirtschaftlichen und privaten Tierhaltern, sowie Reitvereinen und einem Zirkus kam es zu unangekündigten amtstierärztlichen Kontrollen, bei denen geringfügige Mängel festgestellt worden seien sollen. Nur wenige Tage nach diesen Kontrollen folgte ohne weitere Vorwarnung die zuständige Staatsanwältin Birgit Heß, oft mit einem Großaufgebot an Polizeibeamten um die dortigen Tiere zu beschlagnahmen und “vorrübergehend” auf immer den selben Betrieb unterzubringen.  Neben der Polizei waren auch mehrmals Aktivisten der radikalen Vereinigung PeTA dabei, in der auch die Staatsanwälting sowie mindestens eine verantwortliche Amtstierärztin Mitglied seien sollen.

Von den Eigentümer beauftragte Detektive konnten den besagten Betrieb und einige der verbrachten Tiere dort ausfindig machen Der sowie die Tiere seien dabei in einem schlechten Zustand gewesen. Einige der beschlagnahmten Tiere verendeten während der “Pflege” dort, andere wurden unter ebenso fragwürdigen Umständen zwangsverkauft.

Trotz heftigen Protest der verschiedenen Betroffenen passierte bis vor kurzem nichts auf Seiten von Behörden und  Politik, bis vor rund zwei Wochen RTLNord (Staatliche Viehenteignungen?) über diese Fälle berichtete. Nun nahm die Staatsanwaltschaft Itzehohe, gegen die beschuldigte Staatsanwältin Ermittlungen wegen Rechtsbeugung auf, wie die Kieler Nachrichten berichteten. Offen bleibt, ob es auch zu weiteren Ermitlungen, bspw. gegen den Verbringungsbetrieb oder eventuell mitverwickelte Amtstierärzte kommen wird. Immerhin hat sich jetzt auch der Kieler Agrarausschuss eingeschaltet. Äußerungen, daß die vorliegenden Akten und Aufzeichnungen nicht die hohe Zahl der Betroffenen widerspiegeln würden, lässt vermuten, daß sich dieser Skandal im Zuge der Ermittlungen wohl noch erheblich ausweiten könnte!

Meyer und das Landvolk

http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/minister-gibt-landvolk-einen-korb-minister-gibt-landvolk-einen-korb_a_21,0,317067153-refhome.html

Das niedersächsische Landvolk, die größte berufsständige Vertretung der niedersächsichen Landwirte musste in diesem Jahr auf ihrer Jahreshauptversammlung auf einen obligatorischen Stammgast verzichten: Den niedersächsichen Landwirtschaftsminister. Eigentlich sollte es keinerlei Diskussion darüber geben, ob ein Landwirtschaftsminister bei der wichtigsten jährlichen Versammlung der niedersächsischen Landwirte anwesend sein solle, doch nicht für den Grünen. Gerne spricht er in gesalbten Worten davon, daß er den Konsens und den Kompromiss mit den Bauern suchen wolle, bisher hat er aber nur wenig bis gar nichts davon gezeigt.

In diesem Jahr stand auf besagter Veranstaltung auch die Wahlen für das Amt des Präsidenten an, dessen Sitz bisher Werner Hilse inne hatte. Der Kartoffelbauer und Schweinehalter aus dem ostniedersächsichen Warpke, ist einer der wenigen Bauernvertreter, die die Diskussion nicht scheuen und auch gerne die direkte Konfrontation mit denen suchen, die momentan die Zukunft der Landwirtschaft in Frage stellen. Dieses Engagement wurde nun eindrucksvoll belohnt: Wiederwahl mit Bestergebnis. Auch wenn Hilse in seiner REde noch versuchte die Wogen zwischen dem Landvolk und Christian Meyer zu glätten, für die anwesenden Landwirte war das Nichterscheinen des Ministers mehr als nur ein dummer Fauxpas!