Ein Haufen freier Bauern

Dass es in uns Bauern brodelt, wie Medien und Politik mit uns umgehen, zeigte sich vorletzten Samstag eindrucksvoll in Berlin. Mit der  “Wir machen euch satt”-Demo wurde zum ersten Mal im großen Rahmen institionalisiert, was seit rund zwei Jahren zunehmend im Internet und besonders den sozialen Netzwerken von Statten geht: Der Aufstand der Bauern gegen das mediale Zerrbild.
Doch so eindrucksvoll diese Demo auch war und so elementar wichtig ihre Weiterführung ist, das Schaffen einer Institution birgt immer auch ein Risiko.

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Unkontrollierte Landwirtschaft

Zu einem der beliebten Gerüchte rund um die moderne Landwirtschaft gehört wohl dieses, das die Bauern in unserem Land schalten und walten können wie es ihnen beliebt, ohne Kontrolle und Aufsicht, ohne Grenzen, Limits und Schranken. Wenn mal wieder ein Lebensmittel”skandal” durch die Medien gepeitscht wird, ist es daher eine der beliebtesten Antworten von Verbänden und Politikern strengere Auflagen und mehr Kontrollen zu fordern, ungeachtet dessen, daß der betreffende Mißstand gerade deshalb aufgedeckt und unterbunden wurde, weil wir ein dichtes und umfassendes Kontrollnetz haben. Ausländische Kommilitonen von mir, die aus zum Teil authoritär regierten Staaten kommem, staunen irritiert immer wieder darüber, ist doch in ihren Diktaturen fast alles erlaubt und hier in unserer westlichen Freiheit anscheinend fast alles verboten und reglememtiert. Die Entscheidungsträger kümmert soetwas jedoch wenig, haben sie mit den Folgen ihrer Entscheidungen in der Regel fast nichts zu tun und gilt es doch durch Aktionismus Entschiedenheit, Durchsetzungswille und Verantwortungsgefühl gegenüber den Bürgern zu beweisen, nebenbei lässt sich zudem die eigene Macht und der eigene Einflussbereich nach und nach erweitern. Für die Landwirtschaft hat sich dadurch inzwischen eine massive Belastung ergeben, die den Strukturwandel hin zu immer größeren Einheiten anheizt. Eine Größe bei der man sich beispielsweise eine Bürokraft leisten kann, die sich um den alltäglichen Papierkrieg kümmert.

Hier seien nur ein paar Beispiele genannt, welche Auflagen Landwirte einzuhalten haben und was wem gemeldet werden muss, bzw. kontrolliert wird. Hierbei handelt es sich, wie gesagt, nur um den absoluten Grundstock, bei vielen Betrieben kommen je nach Betriebsart noch zahlreiche weitere Punkte hinzu, vor allem noch die zahlreichen privatwirtschaftlichen Zertifizierungssysteme ohne die ein Großteil der weiterverarbeitenden Industrie einem heutzutage oftmals nichts mehr abnimmt. Wohlgemerkt, der gesamte zusätzliche Aufwand wird dabei nur in den allerseltesten Fällen vergütet. Wer die Liste genau liest, dem wird zudem auffallen, daß viele Daten mehrfach gemeldet werden müssen, was in den meisten Fällen vollkommen unverständlich ist:

1x jährlich:
Agrarsammelantrag: Meldung der bewirtschafteten Fläche, angebauten Kulturen, des gehaltenen Viehbestands, Kartierung dieser Daten anhand von Luftbildern

Nährstoffvergleich: Bilanz der ausgebrachten Dünger (insbesondere tierischer Herkunft) und der durch die Ernte entzogenen Nährstoffe.

-Dafür auch regelmäßige Entnahme von Bodenproben und Aufbewahrung der Analyseergebnisse.

Meldung zur Tierseuchenkasse: der vorhandene und über das Jahr zu erwartene Viehbestand

Güllekataster: Meldung der aufgenommenen und abgegebenen Wirtschaftsdünger.

-Erstellung eines steuerlichen Jahresabschlusses. Inventur des Betriebes.

-Meldung des Betriebsergebnisses an die landwirtschaftliche Sozialkasse.

Gasölantrag: Meldung der im Betrieb verbrauchten Treibstoffe, der bewirtschafteten Fläche und der vorhandenen Kraftmaschinen.

-Meldung des nachgebauten und zugekauften Saatgutes an die Saatguttreuhand.

-Bei Saatbau-Betrieben Kontrolle der Saatgutbestände durch die amtlichen Anerkennungsstellen, bzw. bei Kartoffelvermehrung zusätzlich eine Untersuchung der Äcker auf Nematoden vor dem Pflanzen.

-Je nach Region: Meldung des entnommenen Beregnungswassers und desseb Verwendung. IdR. gibt es je nach Kultur Höchstgrenzen für die Wassermenge.

-Zusätzlich zum TÜV jährliche Sicherheitskontrolle landwirtschaftlicher Anhänger

Mehrmals jährlich:
Veränderungen der Schweine- und Rinderbestände an die entsprechenden zentralen Datenbanken

-Meldung des Antibiotikaeinsatzes an die bundesweite Antibiotika-Datenbank.

-Bei Saatgutaufbereitung: Meldung der aufbereiteten Mengen, deren Anlieferer und Abnehmer an die Saatguttreuhand.

Kontrolle der Viehbestände durch den Amtsveterinär.

Sonstiges:
-Unterzeichnung mehrer Formulare bei jeder Getreidelieferung, Aufbewahrung einer Rückstellprobe jeder Lieferung für mehrere Jahre.

-Vorlage eines Sachkundeausweises beim Kauf von Pflanzenschutzmitteln. Dieser ist alles zwei Jahre auf einer Fortbildung zu erneuern.

Kontrolle von Pflanzenschutzgeräten, alle zwei Jahre in einer zugelassenen Prüfstelle.

-Ca. alle vier Jahre Kontrolle des Betriebes durch die Berufsgenossenschaft auf Arbeitssicherheit.

-Wenn Futter für die eigenen Tiere im Betrieb gemischt wird: Anmeldung und Eintragung als futtermittelverarbeitender Betrieb.

-In mehrjährigen Abständen Kontrolle von Treibstoff-, Öl- und Pflanzenschutzlagerstätten, sowie Waschplätze durch die zuständigen Behörden

Der Mann, der dem Hunger die Stirn bot…

http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/der-vater-der-gruenen-revolution-norman-e-berlaug-13345768.html?printPagedArticle=true#pageIndex

wäre vor kurzem hundert geworden. Norman Borlaug, ein Name der wohl den wenigsten geläufig seien dürfte, denn er war der Vater der “Grünen Revolution”. Und genau hier dürfte das Problem liegen, indem er moderne landwirtschaftliche Methoden in die Hungergebiete der Welt brachte, bekämpfte er den Hunger, der nach Schätzungen ansonsten eine Milliarde!!!! Menschen dahingerafft hätte. Seinerzeit ´bekam er dafür noch den Friedensnobelpreis, eine Ehrung die ihm heutzutage wohl nicht zukommen würde oder in massiven Protesten untergehen würde. Dieser Artikel der FAZ beleuchtet diesen in Vergessenheit geratenen Helden. Während sich Greenpeace mit Händen und Füßen gegen neue Methoden stämmt, die Hunger und Mangelernährung deutlich lindern könnten (Golden Rice) und dafür gern von den unterschiedlichsten Medien als Experten gehört werden, sind Borlaug und seine Nachfolger kaum einer Erwähnunung wert und wenn dann noch seltener eine positive. Allein schon der knappe Wikipedia Eintrag zu Norman Borlaug spiegelt dieses Trauerspiel wider.

Das Ökokartell

http://m.welt.de/debatte/kommentare/article135841660/Die-brandgefaehrliche-Macht-des-Oeko-Kartells.html

In diesem Kommentar Ulli Kulkes von Der Welt beschreibt er wie sich aus der Graswurzelbewegung Jahre ein mächtiges ökoindustrielles Komplex wurde, welches sich mit klar totalitären Ansätzen die Menschheit an sich als Feindbild auserkohren hat.
Befremdlich bleibt jedoch gerade für die Landwirtschaft seine relativ zusammenhanglos im Text stehende  Bemerkung, daß gerade der Agrarsektor vielfach  eine verheerende Ökobilanz vorzuweisen hätte, die von der Ökobewegung nie wirklich thematisiert wurde, da sich Bauern schlecht als Feindbild eignen würden. Dass die Realität anders aussieht, wissen die meisten von uns leider all zu gut!

Frohes neues!

Liebe Leser,
Ihnen allen wünsche ich ein frohes und segensreiches neues Jahr. 2015 wird insbesondere für die Landwirtschaft viele Veränderungen neue Herausforderungen bringen. Seien es die vielen neuen Änderungen durch die letzte EU-Agrarreform, der Sachkunde-Ausweis, welcher zukünftig beim Kauf und bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln bei sich geführt werden muss, die Initiative Tierwohl oder das Antibiotika-Monitoring. Das alles sind Dinge, von denen wir wissen daß sie in diesem Jahr auf uns zukommen werden, doch sollte schon jetzt jedem klar sein, daß uns Ereignise, Äusserungen und Entscheidungen auch aus heiteren Himmel treffen werden. Gerade die grünen Landwirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind Garanten hierfür. Blick sechs Wochen zurück wirft wird sich an den Bundesparteitag der Grünen erinnern, auf dem die totale Agrarwende als neues Ziel der Partei definiert wurde. Nicht nur ich persönlich sehe darin eine Kriegserklärung an die deutschen Bauern. Eine überragende Mehrheit der deutschen Journalisten sympathisiert klar und offen mit den Ansichten der Grünen, sie haben nun begonnen unsere Landwirtschaft unter medialen Dauerbeschuss zu nehmen. Bestes Beispiel hierfür ist die ZEIT mit ihrer Serie “Die Rache aus dem Stall”. In der Vergangenheit musste ich leider immer wieder erleben wie die meisten Landwirte bei solchen Frontalangriff auf sie und ihren Berufsstand auf stumm schalteten. Das scheint sich glücklicherweise inzwischen fundamental geändert zu haben, wie Dr. Rolf Nathaus mit seiner Aktion “Wette daß…?!” eindrucksvoll belegte. Persönlich werde ich zukünftig von niemanden mehr irgendeine Ausrede akzeptieren, denn die Partei der Grünen hat gerade auch außerhalb der Legislative durch ihre Verflechtung in Medien und Verwaltung eine ungeheure Machtstellung. Wenn wir jetzt nicht beginnen unsere eigenen Interessen zu verteidigen und der Breite der Bevölkerung unseren Beitrag zum Allgemeinwohl begreiflich zu machen, dann haben nicht nur wir Landwirte verloren. In diesem Sinne lasst uns die Chancen und Herausforderungen des vor uns liegenden Jahres ergreifen Erfolg führen!

In diesem Sinne auf ein gutes Jahr 2015
Ihr Landblogger

Die Veganersekte

http://m.welt.de/sport/fitness/article135643937/Meine-Kampfansage-an-die-mafioese-Veganerszene.html

In dieser Kolumne der Welt beschreibt der Autor Mike Kleiss, wie Veganer einer Sekte gleich neuer Anhänger für ihre Ernährungsreligion-Religion suchen. Wer die zahlreichen aufgebrachten Kommentare zu diesem Artikel Facebook Seite der Welt liest, merkt sie sehr den Kern der Sache getroffen haben muss.

Wette verloren, ein Gewinn für die Landwirtschaft: Dafür stehen wir

http://www.dafür-stehen-wir.de/Startseite/

2014_12_23 Dafür stehen wir

Vor rund vier Wochen begann die Die Zeit ihre unrühmliche Serie zum angeblichen Antibiotikamissbrauch in der  Nutztierhaltung, welche Landwirte und Tierärzte deutschlandweit in Empörung versetzte. Der Tierarzt Dr. Rolf Nathaus startete aus dieser Empörung heraus eine Wette, es würde nicht gelingen innerhalb von drei Wochen 33.000 Landwirte und Tierärzte zu finden, die jeweils einen Euro für eine ganzseitige Anzeige mit einer Gegendarstellung in der Zeit zu finden (Wetten dass…?). Diese Wette hat er nun, auch zur eigenen Freude, verloren. Morgen wird die Anzeige in der Zeit erscheinen, zudem wurde die oben stehende Internetseit geschaltet, auf der sich Interessierte weiter informieren können. Alles in allem ist ein Öffentlichkeitsarbeitsprojekt, aus der landwirtschaftlichen Basis heraus gelungen, wie ich es selber für unmöglich gehalten habe. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und ich verbinde mit ihm die Hoffnung, daß viele der daran beteiligten Spender sich auch für weitere ähnliche Projekte begeistern lassen, bzw. das viele der Skeptiker beim nächsten Mal mit dabei sein werden. 2015 wartet mit übermenschlichen Herausfoderungen in Sachen Agrarpolitik und Öffentlichkeitsarbeit auf uns Landwirte, diese Anzeige  ist eindrucksvolle Fingerzeig und sollte unserer Vorbild für das kommende Jahr sein. In diesem Sinne möchte ich hier, sicher auch stellvertretend für die meisten meiner Leser sagen: Vielen Dank Herr Dr. Nathaus! Bitte machen Sie weiter so!

Hoffen auf die große Seuche

http://www.karlsruhe-vegan.org/2014/12/15/erste-tierkoerperaktion-in-karlsruhe/

Veganer und radikale Tierrechtler sind ja durchaus für Aktionen bekannt, die in der Regel nicht nur geschmack- sonder auch inhaltslos sind. Meistens schwing in ihnen ein allgemein menschernverachtener Tenor mit, wenn moderne Schweinehaltung mit dem Holocaust verglichen wird oder nackte Frauen in einer üderdimensionierten Fleischschale, eingewickelt in Frischhaltefolie präsentiert werden. Das das Wohl von Tieren vielen dieser VEranstalter und deren Mitläufern oftmals auch egal ist, ist dabei auch nichts Neues, neu ist hingegen die Dimension ind die das Aktionsbündnis Karlsruhe vegan nun vorgedrungen ist: Sie präsentierten nun Kadaver, die sie zuvor aus den Kadavertonnen verschiedener Ställe oder aus dem Wald gestohlen, bzw. höchstwahrscheinlich gewildert hatten, denn Wilderei ist auch dann eine Straftat, wenn man ein Tier bereits tod im Wald auffindet.

 

Kaum jemand mag entgangen sein, daß die Vogelgrippe H5N8 urplötzlich in Europa ausgebrochen ist und das die hochgefährliche Afrikanische Schweinepest immer noch droht umsich zu greifen. Welche unkalkulierbaren Gefahren durch diese Aktion für Mensch und Tier entstanden sind, kümmert aber anscheinend niemand der Verantwortlichen. In Facebook-Diskussionen wurde von entsetzen Nutzern gefragt, was nach der Aktion mit den Kadavern passiert ist. Die kaum zu fassenden und wohl auch wenig glaubwürdige Antwort, man würde die Tiere dorthin zurückbringen, wo man sie hergeholt habe, lässt diese Fahrlässigkeit zu reinem Vorsatz werden. Es scheint, als wünsche man sich in diesen Kreisen die große Seuche geradezu herbei. In dem egomanischen Bewusstsein für die gute Sache zu kämpfen ist man anscheinend bereit hunderttausende, wenn nicht gar Millionen Tiere zu opfern um dem Ziel einer fleisch- und tierlosen menschlichen Gesellschaft näher zu kommen. Was solche Aktionen tatsächlich mit Tierschutz zu tun haben, kann sich so jeder selber ausmalen!

Einkommesobergrenzen für Landwirte?

http://www.focus.de/regional/rostock/agrar-agrarminister-backhaus-fuer-obergrenzen-in-der-nutztierhaltung_id_4347325.html

Der Mindestlohn von € 8,50 ab dem kommenden Jahr ist beschlossene Sache. Das Landwirte als formal Selbstständige davon nichts haben werden, außer natürlich Mehrkosten für Saisonarbeitskräfte wird von der Öffentlichkeit dabei Großteils ignoriert. Nun soll es aber noch eine Packung härter kommen, geht es nach Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus laut diesem Beitarg des Focus. Dieser hatte schon einmal Bestandesobergrenzen für Sauen und Milchviehbetriebe gefordert, die er nun auf der nächsten Agrarministerkonferenz zur Debatte stellen will. Ihm schweben dabei 500 Sauen oder 800 Milchkühe vor. Wie er auf diese Zahlen kommt, die alleuin schon untereinander in keiner vergleichbaren Relation stehen, bleibt unklar. Für die bäuerliche Landwirtschaften, die sich besonders im Sauenbereich spezialisiert haben, würde daß nichts andere als eine Einkommensobergrenze bedeuten. Größtbetriebe, vor allem die Nachfolge LPGen  wie sie besonders in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg en masse zu finden sind, wären indess wohl unbeeindruckt davon. Wollte man doch schon durch die Förderrichtlinien Biogasanlagen auf 500 kW beschränken, so bauten entsprechend große Betriebe mit Hilfe externer Investoren einfach ein Dutzend und mehr von diesen Anlagen formal unabhängig voneinander. Backhaus strebt dabei einen weiteren Schritt zur Vernichtung der bäuerlichen Landwirtschaft an.

Tierbeschlagnahmungen: Ermittlungen gegen Staatsanwältin

http://www.shz.de/lokales/kiel/tiere-notveraeussert-ermittlungen-gegen-kieler-staatsanwaeltin-id8381191.html

Anfang diesen Jahres haben sich in Schleswig-Holstein fragwürdige Dinge zugetragen haben. Bei verschiedenen landwirtschaftlichen und privaten Tierhaltern, sowie Reitvereinen und einem Zirkus kam es zu unangekündigten amtstierärztlichen Kontrollen, bei denen geringfügige Mängel festgestellt worden seien sollen. Nur wenige Tage nach diesen Kontrollen folgte ohne weitere Vorwarnung die zuständige Staatsanwältin Birgit Heß, oft mit einem Großaufgebot an Polizeibeamten um die dortigen Tiere zu beschlagnahmen und “vorrübergehend” auf immer den selben Betrieb unterzubringen.  Neben der Polizei waren auch mehrmals Aktivisten der radikalen Vereinigung PeTA dabei, in der auch die Staatsanwälting sowie mindestens eine verantwortliche Amtstierärztin Mitglied seien sollen.

Von den Eigentümer beauftragte Detektive konnten den besagten Betrieb und einige der verbrachten Tiere dort ausfindig machen Der sowie die Tiere seien dabei in einem schlechten Zustand gewesen. Einige der beschlagnahmten Tiere verendeten während der “Pflege” dort, andere wurden unter ebenso fragwürdigen Umständen zwangsverkauft.

Trotz heftigen Protest der verschiedenen Betroffenen passierte bis vor kurzem nichts auf Seiten von Behörden und  Politik, bis vor rund zwei Wochen RTLNord (Staatliche Viehenteignungen?) über diese Fälle berichtete. Nun nahm die Staatsanwaltschaft Itzehohe, gegen die beschuldigte Staatsanwältin Ermittlungen wegen Rechtsbeugung auf, wie die Kieler Nachrichten berichteten. Offen bleibt, ob es auch zu weiteren Ermitlungen, bspw. gegen den Verbringungsbetrieb oder eventuell mitverwickelte Amtstierärzte kommen wird. Immerhin hat sich jetzt auch der Kieler Agrarausschuss eingeschaltet. Äußerungen, daß die vorliegenden Akten und Aufzeichnungen nicht die hohe Zahl der Betroffenen widerspiegeln würden, lässt vermuten, daß sich dieser Skandal im Zuge der Ermittlungen wohl noch erheblich ausweiten könnte!