Archiv der Kategorie: Pressespiegel

Wider dem Meinungsterror

http://gunsandburgers.com/2015/07/die-landwirtschaft-opfer-des-ideologischen-meinungsterrors/

Wer hinter der Seite Guns and Burgers steht weiß ich ich nicht, auch habe ich mich nicht näher mit ihren sonstigen Inhalten beschäftig. Diesen Artikel über die Landwirtschaft als Opfer eines ideologischen Meininungsterrors ist ihnen auf alle Fälle gut gelungen.

Durch die einfach gehaltene Sprache sind die Scheinargumente der NGOs und anderer Meinungsterroristen für jeden Leser auch ohne fachlichen Hintergrund schnell entzaubert. Ein absolut lesens- und teilungswürdiger Artikel!

Agro vs Öko -Der schädliche Kampf der Welten-

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/das-maerchen-von-oeko-contra-agro-ld.1066#login

Wieder einmal zeigt die Neue Zürcher Zeitung das sie zu den wenigen Medien des deutschsprachigen Raumes zählt, die sehr sachlich und differenziert mit dem Thema Landwirtschaft umgehen können.

Philipp Aerni erläutert hier warum mit einer ewigen Polarisierung zwischen Öko und Agro niemandem geholfen ist, erst recht nicht den bäuerlichen Strukturen und der Dezentralisierung für die NGOs so gerne zu kämpfen vorgeben.

Fazit: absolut lesenswert!

Meinungsfreiheit auch für Förster

http://www.natuerlich-jagd.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1111&Itemid=1

Eigentlich garantiert der Artikel fünf unseres Grundgesetz die freie Meinungsäußerung. Das das in einem Land wie Brandenburg, das sich selbst gern mal als “Kleine DDR” bezeichnet etwas anders gesehen wird, beweist hierbei ein Erlass aus dem April diesen Jahres, der es Bediensteten der Landesforsten untersagte auch außerhalb ihrer Arbeit irgendetwas von sich zu geben, was entgegen der Auffassung ihres Dienstherren steht.

Forstleute und Umweltschutzverbände liefen Sturm gegen diese Anmaßung der Landesregierung, ging es doch nicht nur um die Grundrechtsbeschneidung, sondern stand dieser “Maulkorb-Erlass” auch dem zahlreichen Engagement in eben diesen Verbänden entgegen. Was nützt schließlich ein Fachmann und sein Engagement wenn er seine Meinung zu manch kontroversen Thema nicht äußern darf?

Ehe es nun auf eine Verfassungsbeschwerde hinauslaufen konnte, wurde den Forstleuten von ihrem Dienstherren wieder die eigene Meinung zugestanden, wie Natürlich Jagd berichtet. Aus welchem Anlass die rote Landesregierung überhaupt zu diesem Schritt gekommen ist, konnte ich nicht recherchieren, doch das damit offensichtliche Mißstände und Fehlentwicklungen der eigenen Politik, beispielsweise in der Frage des Wolfes (Der Wolf und seine Folgen) verschwiegen werden sollen, liegt auf der Hand!

Der Wolf und seine Folgen

http://www.az-online.de/altmark/kloetze/das-wollen-nicht-noch-einmal-antun-5248662.html

Die Gegend um das kleine Altmarkstädtchen Klötze ist geprägt von seiner stark hügeligen und dicht bewaldeten Endmoränenlandschaft, in der es durchaus Ecken gibt, die man als unzugänglich bezeichnen könnte. Hier fühlt sich ein neuer, alter Bewohner wohl: der Wolf!
Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt und viele Leute halten sich dort noch selber ein paar Tiere, meistens rein als Hobby, oft mit dem Hintergedanken ihre alten Resthofstellen so abzuweiden. Beides zusammen bildet es jedoch keine gute Kombination, Wölfe und kleine Privattierhaltung.

Klötze liegt keine 40km von mir entfernt und ich kenne die Gegend recht gut. Viele haben dort den angeblich so scheuen Wolf selber schon zu Gesicht bekommen, die Jagdreviere scheinen zunehmend leergefegt und auch eine ganze Reihe von Weidetieren sind ihm schon zum Opfer gefallen, auch wenn von offizieller Seite jeder Fall, der sich nicht hundertprozentig belegen lässt, die Anerkennung verwehrt bleibt.

Der Fall über den die Altmark Zeitung hier berichtet ist ein solcher. Wenn ein kleiner Halter, wie in diesem Fall, nun deswegen seine Haltung aufgibt, mag das ziemlich unbedeutend klingen dennoch findet hier in fundamentaler Wandel statt!

In der heutigen Zeit, wo niemand mehr für seine Ernährung auf seine drei, vier Schafe oder Zieglein angewisen ist, wird kaum jemand hierfür noch die hohen Kosten für eine Wolfsprävention auf sich nehmen. Kleine Privattierhaltungen werden wohl endgültig aus den Dörfern verschwinden, auch wenn die grünen Zeitgenossen in ihr immer das Ideal sehen. Das wird auch nicht ohne Folgen für die professionelle Landwirtschaft bleiben, denn verschwinden die Tierhalter, wird in den Dörfern auch das Verständnis für die Tierhaltung verschwinden!

Widewidd, ich mach die Welt, so wie sie mir gefällt!

http://www.stallbesuch.de/wunschkonzert-statt-wissenschaft/

Das Lebensmotto Pippi Langstrumpfs, mit dem Andrea Nahles bereits schon einmal die Politik der Bundesregierung zu beschreiben versuchte, passt wohl auf weite Teile unserer Polit- u und Medienlandschaft. Mein Bloggerkollege Thomas Wengeroth (stallbesuch.de) skizziert dies eindrucksvoll anhand der Glyphosat-“Studie” der Grünen vor einigen Wochen (Glyphosatdurstige Säuglinge gesucht, Was Glyphosat, Schokolade und die Zeitungskrise gemeinsam haben, Ein Journalist der rechnen kann, Enttarnung der Weltuntergangspartei)

Dogmatismus und Doppelmoral

http://m.huffpost.com/de/entry/7805256?utm_hp_ref=blogs

Zwischen diesen beiden Begriffen besteht ein enger Zusammenhang,  wie Daniel Burow von der Huffington Post in seinem Artikel anhand der Tierrechtler-Bewegung offenlegt. Während für ein Verbot von Circustieren und langfristig für ein Verbot der Tierhaltung an sich demonstriert wird, führt man wie selbstverständlich Pfiffi an der Leine mit sich.

Es ist leider kein umfassender Artikel der sich mit der Abstrusität dieser Weltanschauung befasst, aber gerade durch seine Knappheit regt er zum eigenen Nachdenken über das Handeln und Denken dieser Gruppierungen an.

Wende der Agrarwende

http://www.radiobremen.de/politik/themen/agrarwende-niedersachsen120.html

Es wird immer deutlicher welches Luftschloß die so genannte Agrarwende des niedersächsischen Landwirtschaftministers Christian Meyer ist. Radio Bremen berichtet hier über einend er zahlreichen Rückumsteller, die der Biolandwirtschaft den Rücken kehren und zur guten fachlichen Praxis zurückkehren (siehe auch Einmal Öko und zurück).

Was Meyers Agrarwende im Wege liegt, ist die schlichte Realität, das trotz alljährlich genannter Zuwächse der Biomarkt ein Nischenmarkt ist, der derzeit ziemlich übersättigt zu seien scheint. Von der reinen Lebensmittelerzeugung kann kaum ein Biobetrieb leben und schon gar ncht die so gern hofierten kleinen bäuerlichen Familienbetriebe. Die durch die geringen Erträge und gesättigten Markt geringen Einkommesmöglichkeiten lassen sich nur in möglichst großen Einheiten oder durch noch mehr staatliche Transferleistungen kompensieren.

Von diesem Punkt wäre es politisch sinnvoller die Biolandwirtschaft endlich von ihrem moralischen Podest zu holen und, so wie es das Landvolk fordert, konventionelle und bio Betriebe auf Augenhöhe zu bringen. Das Christian Meyer das selbstverständlich in seinem Interview anders sieht, verwundert dabei kaum.

Enttarnung der Weltuntergangspartei

http://www.stern.de/gesundheit/glyphosat-in-muttermilch–die-umstrittene-stichprobe-der-gruenen-6324356.html?utm_source=facebook-fanpage&utm_medium=link&utm_campaign=010715-1310

Für einen ruhigen und sachlichen Journalismus mag Der Stern für viele sicher nicht vorrangig stehen. Seine beiden Autorinnen Ilona Kriesl und Lea Wolz konnten nun aber auf brilliante Weise das Gegenteil beweisen und zeigen wie Qualitätsjournalismus funktioniert.

In Ihrem Artikel nehmen sie nicht nur, ähnlich wie Hartmut Wewetzer vom Tagesspiegel (Ein Journalist der rechnen kann), die Glyphosat-in-der-Muttermilch-“Studie” der Grünen auseinader, vielmehr noch demaskieren sie die Grünen als eine Weltuntergangspartei, die versucht mit apokalyptischer Angstmacherei Aufmerksamkeit und letztlich Wähler zu finden.
Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen haben die beiden Stern-Journalistinnen für ihren Artikel Fachleute zu Rate gezogen und bringen es auf den Punkt: mit den heutigen Analysemethoden lässt sich wohl fast jedes Gift der Welt in der Muttermilch nachweisen! Und genau aus diesem Grund gibt es Grenzwerte, denn eine Analyse die einen gesuchten Stoff nicht findet ist letztlich einfach nur noch nicht sensibel genug!

Fazit: Beide Daumen hoch für den Stern und ihre beiden Autorinnen Ilona Kriesl und Lea Wolz!

Ein Journalist der rechnen kann

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/untersuchung-im-auftrag-der-gruenen-wie-gefaehrlich-ist-glyphosat-in-muttermilch/11975316.html

So kann man zu Recht Hartmut Wewetzer vom Tagesspiegel bezeichnen, denn er hat sich gegenüber vielen seiner Kollegen von der umstrittenen Glyphosatstudie (Was Glyphosat, Schokolade und die Zeitungskrise gemeinsam haben) nicht in die Irre führen lassen. Durch simples Nachrechnen der gefundenen Rückstände und der erlaubten Grenzwerte zeigt er die Unsinnigkeit der Studie auf. Zudem zeigt er, wie unwissenschaftlich gearbeitet wurde und wie daher die genannten Werte selbst zu hinterfragen sind, immerhin liegen diese unterhalb der Nachweisgrenzen der anerkannten Analysemethoden, was letztlich mehr Fragen als Antworten aufwirft.

Herrn Wewetzer sei daher herzlichen Dank, daß er sich kritisch mit solch Panikmeldungen auseinandergesetzt hat und sie in diesem Artikel zusammengefasst hat.

Was Glyphosat, Schokolade und die Zeitungskrise gemeinsam haben

http://www.zdf.de/planet-e/mit-einer-manipulierten-diaet-studie-decken-die-filmautoren-die-tricks-der-diaetindustrie-auf-38615664.html

Gerade einmal vorgestern präsentierte ich hier wie Thilo Spahl vom The European die Medien- und Politkampagne gegen Glyphosat auseinandwer genommen hatte (Glyphosatdurstige Säuglinge gesucht). Dabei warf er die Frage auf, wie eine dermaßene Falschmeldung, wie die der angeblich übermäig belasteten Muttermilch es überhaupt ohne jede Überprüfung in die Medien schaffen kann. Daß das kein Ausnahmefall ist, zeigen die Journalisten mit diesem oben stehenden Fall nun selber auf:

Das ZDF wollte die Tricks der Diätindustrie aufdecken und bastelte sich selbst eine Studie zusammen, die zu dem Schluß kam, daß Schokolade dünn machen würde. Schnell sieht man, daß bei dieser Studie alle Tricks zur Anwendung kamen, die wir nicht nur bei der “Glyphosat in der Muttermilch”-Studie wiederfinden: Eine sehr kleine Probandengruppe (komischerweise in beiden Fällen 16), ein fingiertes Forschungsinstitut und ein Versuchsaufbau der schon direkt auf das gewünschte Ergebnis ausgerichtet ist.

Diese vom ZDF fingierte Studie ist ein Paradebeispiel, wie unkritisch unsere Medien mit solchen Nonsense-Inhalten umgehen. Sie schaffte es, ebenso wie die Glyphosatstudie, in alle großen Zeitungen und sonstige Medien, teilweise sogar auf die Titelseite. Ein simples Telefonat mit den angeblichen Autoren der Studie hätte den Schwindel sofort aufdecken können, doch selbst dazu sahen sich die Damen und Herren vertreter der schreibenden Zunft anscheinend nicht in der Lage.  Glyphosat in der Muttermilch und Schokolade die dünn machen, sind zwei hervorragende Beispiele, welche Glaubwürdigkeit unsere Medien noch besitzen und wie leicht sie sich somit vor den Karren beliebiger Kampagnen spannen lassen!