Glyphosatdurstige Säuglinge gesucht!

http://www.theeuropean.de/thilo-spahl/10324-die-gruenen-und-die-anti-glyphosat-kampagne

Der aktuelle Medienhype um angebliche Glyphosatfunde in der Muttermilch US-amerikanischer Mütter zeigt ein weiteres Mal, wie leicht man sich einen Skandal zusammenkonstruieren kann und wie leichtgläubig und unkritisch unsere Medien deartige Themen wie ein Schwamm aufsaugen. Thilo Spahl vom The European hat sich in diesem Artikel genau mit dieser Thematik beschäftigt und legt eindrucksvoll offen, wie man aus unspektakulären Analysen einen spektakulären Skandal baut, in dem man mit Einheiten, Grenzwerten, eingeschränkten Stichprobeumfängen usw. hantiert. Quintessenz des amerikanischen Glyphosatfundes: bei sehr durstigen Säuglingen, die etwa 1,6 Mio l (1.600.000 l) Muttermilch am Tag trinken, ist unter Umständen, eventuell, vielleicht ein gesundheitliches Risiko zu erwarten.

Zu solchen Ergebnissen kann man schnell mit Hilfe des guten alten Dreisatzes kommen, den man in der Regel spätestens in der vierten Klasse gelernt hat. Die Journalisten unserer “Qualitätsmedien” hingegen scheinen ganz offensichtlich dazu nicht befähigt!

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