Schlagwort-Archiv: Honig

Einen Kampf gegen Naturgifte

http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/landesamt-sperrt-weide-wegen-giftiger-pflanzen-2524117307.html

Führt derzeit das Landesamt für Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Das giftige Jakobskreuzkraut scheint sich dort inzwischen ähnlich dramatisch ausgenbreitet zu haben, wie in manchen Teilen Schleswig-Holsteins. Auf alle Fälle sah sich die Behörde nun, nach Aussagen des Nordkurier dazu veranlasst einem Biolandwirt Teile seines Betriebes zu sperren um den aggressiven Neubürger zwangsweise zu bekämpfen. Was in dem kurzen Bericht leider nicht weiter ausgeführt wird, ist die Tatsache das von dem Kraut nicht nur für den Bewirtschafter der Fläche und seinen Tieren eine Gefahr ausgeht. Da die giftigen Pyrrolizidin-Alkaloide in hoher Konzentration in der gelben Blüte dieser Pflanze vorkommen, werden diese von Bienen mit aufgenommen und finden sich in oftmals gesundheitlich bedenklichen Konzetrationen im Honig auf unserem Küchentisch wieder. Die Bekämpfung dieses Krautes stellt daher eine absolut notwendige Maßnahme dar, auch wenn sich grüne Parteien und Verbände immer wieder gern dagegenstellen, die ansonsten immer wieder gerne Verbraucherschutz predigen!

Krank ohne Glyphosat

Wer die Zeitung aufschlägt oder einen Blick in die sozialen Medien wagt, kommt derzeit an einem Thema kaum herum: Glyphosat. Ein Totalherbizid, daß weltweit das meistgenutzte Pflanzenschutzmittel sein soll und das sich in den vergangenen 40 Jahren zu einem unverzichtbaren Helfer in der Landwirtschaft entwickelt hat. Doch woher der neue Hype? Der Beginn dieser Diskussion lässt sich ziemlich genau datieren: im März diesen Jahres wurde von der Weltgesundheitsorganisation ein neuer Bericht über sichere und mögliche Krebsgefahren bestimmter Stoffe veröffentlicht, die so genannten IARC (International Agency for Research on Cancer) Klassifizierungen. Es ist ein Vorgang der sich alle paar Jahre wiederholt und an sich keine große Aufmerksamkeit erfährt, stellt er doch viele Dinge als hochgradig krebsgefährdent dar, die für uns Alltag sind und die wir niemal mit einer akuten Krebsgefahr in Verbindung bringen würden. So finden sich in der ersten Klasse (definitv krebserregender Stoffe) unter anderem alkoholische Getränke, Sonnenlicht, Sandstaub, Holz- und Lederstaub. Danach folgen die eventuell krebserregenden Stoffe der Klasse 2A, daß heißt nach dem Prinzip des IARC Stoffe, bei denen bisher keine Krebsgefährdung nachgewiesen werden konnte, bei denen es aber auch nicht völlig auszuschließen ist. Zu Ihnen zählen beispielsweise Matetee, Friseurhandwerk, Schichtarbeit und seit neusten eben Glyphosat.

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Ein Katastrophenjahr wohl nicht nur für die Biene

http://www.abendblatt.de/incoming/article205211945/Experte-spricht-von-Katastrophenjahr-fuer-Bienen.html

Werner von der Ohe, Leiter des Instituts für Bienenkunde in Celle, beschwört in diesem Artikel des Hamburger Abendblatts ein Katastrophenjahr für unsere Bienenvölker und das obwohl seit der letzten Aussaat die Anwendung von neonicotinoiden Beizen verboten ist. Der Grund für dieses Massensterben der Bienen ist die Varoa-Milbe, welche sich durch den milden Winter sehr gut habe entwickeln können. Anmerkungen von Agrar-Experten, daß diese aggressive Milbe auch schon für das Bienensterben der vergangenen Jahre Hauptverantwortlicher gewesen sein könnte, wurden von Imkern bisher immer energisch zurückgewiesen und insektizide Beizen als alleinige Ursache hierfür benannt. Es ist schon eine bittere Ironie, dass ausgerechnet nachdem diese verboten worden sind, das Bienensterben einen neuen Höhepunkt erreicht. Was der Artikel nicht berücksichtigt ist, dass sich die Lage für die Bienen auch durch eine geringere Bildfläche noch verschärfen könnte, denn das Beizverbot führte nicht nur dazu, dass imvergangene Sommer weniger Raps als gewöhnlich ausgesäht wurde, denn viele der Rapsfelder die jetzt xnoch grün da liegen, könnten in den nächsten Tagen umgebrochen werden. Der fehlende Schutz führte vielfach dazu, dass ihre Wurzeln von verschiedenen Insekten regelrecht aufgefressen wurden.

 

Pollen ist Honigbestandteil!

http://www.agrarheute.com/gv-pollen-honig#.U2yEkcJpIIs.facebook

Diese banale Feststellung wurde Donnerstag in Brüssel getroffen, Pollen sei keine kennzeichnungspflichtige Zutat. Europas Bienen werden nach dieser Feststellung wohl aufatmen können.  Warum muss soetwas überhaupt festgestellt werden, wenn es doch seit der erste Mensch das erste Mal Homnig as simple Realität ist? Vorrausgegangen war eine deutsche Gerichtsentscheidung vor einigen Jahren, die die Vernichtung größerer Mengen Honig anordente, weil in ihm Pollen des B.t.-Maises Mon810 gefunden worden, welche in Deutschland nicht als Lebensmittel zugelassen seien (Monsanto zerstört Homnig?). Dabei gibt es in Deutschland gar kein Zulassungsverfahren für die Pollen unserer Pflanzenwelt. Auch wenn es vielen nicht schmecken mag, daß Pollen seit Angebeginn aller Tage ein natürliche Honigbestandteil ist, wurde nun auch von unserer EU auf höchster Ebene anerkannt!

Monsanto zerstört Honig?

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/31/monsanto-zerstoert-honig-imker-muessen-jahres-ernte-vernichten/

Dieser Artikel der Deutschen Wirtschafts Nachrichten ist zwar schon etwas älter, aber ein grandioses Beispiel für die Verdrehung von Ursache und Wirkung in der Gentechnikdebatte. Anders als man mit der Überschrift zu vermitteln versucht, ist es mit Nichten Monsato, die den Honig mehrer deutscher Imker vernichtet hat, sondern die oftmals fragwürdige Regelungswut deutscher Behörden. Denn diese lehnten eine Zulassung des Honigs als Lebensmittel ab, weil dieser Pollen des GVO-Mais Mon810 enthielt. Dessen Pollen, so auch die Begründung des Gerichts nach der abgewiesenen Anfechtung der Imker gegen diese Entscheidung, seien nicht als Lebensmittel zugelassen, so könne es auch der Honig der sie enthält nicht sein.  Mir ist bis dato nicht bekannt gewesen, daß es eine solche Zulassung in Deutschland überhaupt gibt. Diese müsste logischerweise dann ja alle Blütenpflanzen in Feld, Wald und Gärten umfassen, immerhin könnten ja auch Wild- und Gartenpflanzen für den Menschen potentiell gefährliche Gensequenzen und Proteine enthalten. Da man den Bienen nicht erklären kann, welche Blüten sie anfliegen dürfen und welche nicht, müsste dementsprechend auch jede einzelne Honigpartie nach verbotenen Pollen untersucht werden.  Obwohl das Gericht den Imkern jede Entschädigung für diesen Behördenakt verweigerte, brüsten sie sich damit, die Null-Toleranz bei GVOs auf europäischer Ebene mit durchgesetzt zu haben. Wenn sie diese Forderung mit durchgesetzt haben, müssten sie die entschädigungslose Vernichtung ihres Honigs eigentlich voll und ganz unterstützen…