Schlagwort-Archiv: Tiergesundheit

Einen Kampf gegen Naturgifte

http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/landesamt-sperrt-weide-wegen-giftiger-pflanzen-2524117307.html

Führt derzeit das Landesamt für Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Das giftige Jakobskreuzkraut scheint sich dort inzwischen ähnlich dramatisch ausgenbreitet zu haben, wie in manchen Teilen Schleswig-Holsteins. Auf alle Fälle sah sich die Behörde nun, nach Aussagen des Nordkurier dazu veranlasst einem Biolandwirt Teile seines Betriebes zu sperren um den aggressiven Neubürger zwangsweise zu bekämpfen. Was in dem kurzen Bericht leider nicht weiter ausgeführt wird, ist die Tatsache das von dem Kraut nicht nur für den Bewirtschafter der Fläche und seinen Tieren eine Gefahr ausgeht. Da die giftigen Pyrrolizidin-Alkaloide in hoher Konzentration in der gelben Blüte dieser Pflanze vorkommen, werden diese von Bienen mit aufgenommen und finden sich in oftmals gesundheitlich bedenklichen Konzetrationen im Honig auf unserem Küchentisch wieder. Die Bekämpfung dieses Krautes stellt daher eine absolut notwendige Maßnahme dar, auch wenn sich grüne Parteien und Verbände immer wieder gern dagegenstellen, die ansonsten immer wieder gerne Verbraucherschutz predigen!

Welchen Rückhalt hat Meyer?

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Stephan-Weil-und-die-Schwanzfrage-beim-Kreislandvolktag-in-Landolfshausen

Diese Frage stellte sich in der Vergangenheit schon öfters. Aktuell wird sie befeuert durch die Aussagen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil auf dem Göttinger Kreislandvolktag, auf dem er den anwesenden Bauern versprach bei Christian Meyers Prestigeprojekt, der Ringelschwanzprämie auf die Bremse zu treten. Ob es ihm dabei wirklich darum geht das von Wissenschaftlern prophezeite Tierleid zu verhindern oder einfach nur die niedersächsischen Landwirte zu beruhigen, die immer lauter Sturm laufen gegen den Kurs seines Landwirtschaftsministers bleibt dabei offen.

Hoffen auf die große Seuche

http://www.karlsruhe-vegan.org/2014/12/15/erste-tierkoerperaktion-in-karlsruhe/

Veganer und radikale Tierrechtler sind ja durchaus für Aktionen bekannt, die in der Regel nicht nur geschmack- sonder auch inhaltslos sind. Meistens schwing in ihnen ein allgemein menschernverachtener Tenor mit, wenn moderne Schweinehaltung mit dem Holocaust verglichen wird oder nackte Frauen in einer üderdimensionierten Fleischschale, eingewickelt in Frischhaltefolie präsentiert werden. Das das Wohl von Tieren vielen dieser VEranstalter und deren Mitläufern oftmals auch egal ist, ist dabei auch nichts Neues, neu ist hingegen die Dimension ind die das Aktionsbündnis Karlsruhe vegan nun vorgedrungen ist: Sie präsentierten nun Kadaver, die sie zuvor aus den Kadavertonnen verschiedener Ställe oder aus dem Wald gestohlen, bzw. höchstwahrscheinlich gewildert hatten, denn Wilderei ist auch dann eine Straftat, wenn man ein Tier bereits tod im Wald auffindet.

 

Kaum jemand mag entgangen sein, daß die Vogelgrippe H5N8 urplötzlich in Europa ausgebrochen ist und das die hochgefährliche Afrikanische Schweinepest immer noch droht umsich zu greifen. Welche unkalkulierbaren Gefahren durch diese Aktion für Mensch und Tier entstanden sind, kümmert aber anscheinend niemand der Verantwortlichen. In Facebook-Diskussionen wurde von entsetzen Nutzern gefragt, was nach der Aktion mit den Kadavern passiert ist. Die kaum zu fassenden und wohl auch wenig glaubwürdige Antwort, man würde die Tiere dorthin zurückbringen, wo man sie hergeholt habe, lässt diese Fahrlässigkeit zu reinem Vorsatz werden. Es scheint, als wünsche man sich in diesen Kreisen die große Seuche geradezu herbei. In dem egomanischen Bewusstsein für die gute Sache zu kämpfen ist man anscheinend bereit hunderttausende, wenn nicht gar Millionen Tiere zu opfern um dem Ziel einer fleisch- und tierlosen menschlichen Gesellschaft näher zu kommen. Was solche Aktionen tatsächlich mit Tierschutz zu tun haben, kann sich so jeder selber ausmalen!

Entzauberung der Bio-Tiere

https://www.taz.de/Standpunkt-Bio-Skandale/!150536/

Ausgerechnet die grüne TAZ spricht in diesem Artikel die lange Zeit todgeschwiegenden miserabelen Zustände in der Bio-Nutztierhaltung an. Würde man das dortige Zitat Prof. Sundrums ernst nehmen, daß sich die Tiergesundheit im Ökostall nicht wesentlich von der im konventionellen unterscheiden würde, könnte man denken, daß doch alles im Lot sei (siehe dazu auch:Leiden für den Lifestyle). Für den Autor des Artikels ist es leider immer noch ein unumstößliches Dogma, daß es Tieren in konventioneller Haltung schlecht gehen würde, wobei er selber den Zusammenhang zwischen Tierwohl und wirtschaftlichen Erfolg richtig anführt. Dennoch lässt es hoffen, wenn das blinde Beweihräuchern der Biobranche hier nicht weitergeführt wird!

Tote Hühner für mehr Tierwohl

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Versuch-abgebrochen-Enorme-Verluste-bei-Hennen-mit-spitzem-Schnabel-1514050.html

Heute wird hier einmal ein sehr aufschlussreicher Artikel aus der landwirtschaftlichen Fachpresse, nämlich der Top Agrar vorgestellt. Das Kürzen der Schnäbel bei Legehennen ist eines der Themen, an denen sich angebliche Tierexperten zur Zeit gerne abarbeiten. Ihre Position lautet, der Schnabel gehört zum Tierwohl unabdingbar dazu. Nun bemühen sich einige Landwirte in dieser Debatte voranzugehen und Eier von Hühnern mit ganzen Schnäbeln zu erzeugen. Welch fatale Folgen das haben kann wird in dem obigen Artikel geschildert.

Besagte Experten haben eine Reihe von einfachen Rezepten, um das Hacken und Picken von Hühnern einfach abzustellen, wie einen Lichtschalter. Geht es nach ihnen, ist die Hackerei unter Hühnern das simple Problem von konventionellen Massentierhaltern ohne Sinn und Verstand gegenüber den Tieren. Doch all diese angeblichen Patentrezepte, ebenso wenn es um Schwanz- und Ohrenbeisserei in der Schweinehaltung geht, haben halt etwas all zu alchemistisches an sich: mal funktionieren sie, mal nicht und keiner weiß wirklich warum. Verkannt wird dabei, daß Schweine aber auch das so friedlich scharrende Huhn Allesfresser und durchaus auch Raubtiere sind. Fleischverzehr, Gewalt untereinander und das Töten von anderen Tieren und Artgenossen gehört zu ihren natürlichen Verhaltensweisen, die je nach Situation mal stärker mal schwächer zum Vorschein treten.  Wer Schnäbel kürzt und Ringelschwänze kupiert macht dies weder aus reiner Routine oder Profitgier, sondern um die Tiere effektiv vor sich selber, vor der unkalkulierbaren Gefahr von Verletzungen zu schützen. Im Gegensatz zu den Vorhaben mancher pazifistisch denkender Tierromantiker ist solche Vorbeugung echter praktizierter Tierschutz!

Moral Bombing gegen Bauern und Fleischkonsumenten

Seit Jahren schon predigen uns verschiedenste sogenannte Tierschutzorganisationen wie schlecht Fleischverzehr für unsere Gesundheit, die Umwelt, die Dritte Welt, die Bauern und vor allen auch für die Tiere selbst sei. Trotz aller hochgepuschten Lebensmittelskandale der Vergangenheit und der Omnipräsenz vegetarischer und veganer Lebensweisen in unseren Kantinen und Medien, sind fast alle Menschen unserer Breiten dem Verzehr tierischer Produkte treu geblieben. Daher werden nun größere Geschütze aufgefahren, indem die Nutztierhaltung als möglichst martialische und brutale, profitgierige Machenschaft mafiöser, lebensverachtender Strukturen dargestellt wird. Nicht mehr einzelne Skandale und Skandälchen sollen die Menschen zum Fleischverzicht erziehen, sondern indem man sie zum Mittäter dieser „Verbrechen“ deklariert.

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Rezension: Gequält, totgeschlagen und weggeworfen

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Deutschlands-Ferkelf/Das-Erste/Video?documentId=22389000&bcastId=799280

Am Montag Abend schlugen Monika Anthes und Edgar Verheyen auf der ARD wieder zu, und zwar mitten in die Gesichter deutscher Schweinehalter. Wie in ihren “Reportagen” zuvor haben sie auch hier wieder ihre grenzenlose Verachtung und Hass gegen die deutschen Landwirte zum Ausdruck gebracht. Um diesen Hass filmisch umsetzen zu können, waren ihnen illegal gedrehte und gefälschte, aus Einbrüchen stammende Videos, teilweise krimineller Organisationen als lupereiner Beweis ebenso gut, wie die für sie  üblichen Mittel von Verleugnung, Lüge, Unterstellung von Starftaten und dem Verschweigen wichtiger Tatsachen.

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Dreck und tote Ferkel schmeissen die 2.

http://www.rhein-zeitung.de/region_artikel,-ARD-Doku-Das-grosse-Abschlachten-_arid,1179715.html#.U8Q707Ehtbl

Die Presse versucht nun tatsächlich einen neuen Skandal aufzubauschen. Nach der TAZ schreibt nun auch die Rhein-Zeitung einen Artikel über die heutige ARD-”Doku”: Gequält, totgeschlagen und weggeworfen. Einen Artikel, der vor Stereotypen und tendenziöser Wortwahl nur so strotzt. Während alle Welt sagen würde, die Sauen seien auf große Würfe gezüchtet worden, hat man sie in diesem Artikel genetisch verändert. Zwar ist das letztlich das Selbe, sprachlich soll hiermit aber klar eine Nähe zur in Deutschland so umstrittenen Gentechnik hergestellt werden, die es in diesem Bereich letztlich gar nicht gibt. In die gleiche Richtung gehen Phantasiebegriffen wie “Turbo-Tiere”.

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Verständnis für hornlose Kühe

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Warum-gibt-es-eigentlich-keine-Kuehe-mit-Hoernern-mehr-id30534132.html

Die Augsburger Allgemeine geht in diesem Artikel der Frage nach, warum es kaum noch Kühe mit Hörner in Bayern gibt und kommt dabei auf die simple Antwort, daß es für Mensch und Tier deutlich sicherer ist. Gleichzeitig werden aber auch Hornbefürworter zu  Wort gelassen, die als Hauptgrund anführen, die Milch von behornten Kühen sei verträglicher, bis zu 150 % geringeres Allergierrisko hätte diese. Wer auch nur ein paar Grundzüge von Prozentrechnung versteht, erkennt sofort, daß diese auf “Hornmilch” spezialisierte Molkerei nach eigenen Aussagen offenbar ein schlagkräftiges Medikament abfüllt, mit dem sich Allergien rückgängig machen und heilen lassen. Bleibt die Frage, ob sie ihre Milch dementsprechend auch als Medikament zugelassen haben, denn ansonsten dürften sie sie mit diesen Vorraussetzungen gar nicht verkaufen. Man sollte besser vorsichtig sein, wenn man die Wunderwirkungen der eigenen Wohlfühlprodukte anpreist!

Christian Meyer und die Locken am Po

http://www.agrarheute.com/ringelschwanz-praemie

Niedersachsen Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben, und zwar eine mit Ringelschwänzchen! Wie nicht nur Agrarheute berichtet hat er für 28 Mio Euro aus dem ELER-Topf die “Ringelschwanzprämie” auf den Weg gebaracht, mit der Landwirte unterstüzt werden, die auf das Kupieren ihrer Ferkel verzichten und deren Schweine am Schlachthof noch mindestens 70 % unversehrte Schwänze haben.

Nun mag man denken, Meyer hätte seine Vorgehensweise geändert, weg von der Brechstnage der Verbote und Schikanen, hin zu einer Förderung seiner als erstrebenswert  definierten Ziele. Warum dem nur auf dem ersten Blick so ist, erläutert Sabine Leopold von Agrarmanager in dem folgenden Artikel: http://agrarmanager.agrarheute.com/ringelschwanzpraemie