Schlagwort-Archiv: Klimawandel

Das heimliche Global Greening

http://www.spectator.co.uk/2016/10/the-world-is-getting-greener-why-does-no-one-want-to-know/?utm_content=buffer204ed&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

Vom Global warming ist permanent überall die Rede, auch wenn es in den letzten 20 Jahren zu keiner wirklichen Temperatursteigerung mehr gekommen ist. Kohlendioxid hat aber auch noch einen anderen Effekt, als die mutmaßliche Temperaturerhöhung, ein Effekt, der vom Vater der Treibhaustheorie selbst beschrieben wurde und für ihn die Hoffnung auf eine großartige Zukunft ausmachte: der Düngeeffekt!

Matt Ridley beschreibt hier auf Englisch im Spectator wie die Erde in den letzten rund 30 Jahren deutlich grüner geworden ist und warum kaum jemand darüber spricht, denn der Grund liegt aller Wahrscheinlichkeit nach in den höheren Kohlendiixidgehalten und der modernen Landwirtschaft, beides ist noch unpopulärer als die positive Meldung an sich.

Es grünt so grün

https://twitter.com/MaxCRoser/status/757234895680929792

Leider kenne ich die ursprüngliche Quelle zu diesem Tweed nicht, dennoch möchte ich dieses tolle Bild niemanden vorenthalten. Zeigt es doch, wie Europa in den letzten 100 Jahren deutlich grüner geworden ist. Wald hat sich in dieser Zeit deutlich ausgedehnt und somit ist, anders als gerne ost behauptet, die Größe der eher extensiv genutzen Fläche deutlich gestiegen.

Die Gründe hierfür mögen vielfältig sein. Zum einen ist es die Etablierung moderner landwirtschaftlicher Methoden, wodurch Erträge stiegen, aber auch der Kapitaleinsatz. Somit wurden viele ertragsschwache Standorte zur Bewirtschaftung uninteressant und wurden sich selbst überlassen. Gleiches gilt im Bereich der Tierhaltung. Durch höhere Leistungen wurden die Viehbestände, insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg deutlich zurückgefahren, so daß auch ertragsarmes Grünland mancherorts sich selbst, und damit der Bewaldung überlassen wurde. Weitere Gründe sind sicher auch in den seit Ende der 1970er Jahren zunehmend betriebenen “Ausgleichsmaßnahmen”, also meistens der überproportinalen  Anpflanzung von Bäumen als Ersatz für durch Bauarbeiten oder Flurbereinigungsmaßnahmen gefällte Bäume und Büsche.

Ein weiterer Punkt, der auch eine gewisse Rolle spielt, auch wenn man ihn in bestimmten Kreisen ungern hören möchte, ist die Zunahme des Kohlendioxidgehaltes in der Athmosphäre. Dieser führt zu einem Düngungseffekt, da eine Vielzahl von Pflanzen das lebensnotwendige CO2 so deutlich effektiver aufnehmen können. Auch in Afrika lässt sich eine deutliche Zunahme der Vegetation ind en letzten rund dreißig Jahren beobachten, der von manchen Experten  auch auf ebend diesenb Effekt zurückgeführt wird.

Wie man sich selber treu bleibt

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001571

Patrick Moore dürfte inzwischen einigen bekannt sein, der studierte Ökologe ist einer der Gründer von Greenpeace. Eben diese solide fachliche Bildung, die er genossen hat, hat ihn aber vor über 25 Jahren mit seiner Organisation brechen lassen. Zuletzt wurde sein Name vor etwa einem halben Jahr bekannt, als er zusammen mit anderen Landwirtschafts- und Ernährungsexperten vor der hamburger Zentrale von Greenpeace für den Anbau des Golden Rice protestierte, der maßgeblich von Greenpeace blockiert wird (siehe dazu auch Wie die Realität an uns vorbeiging) und die wohl bekannteste “Umweltschutzorganisation” der Welt für den Tod von Millionen Kindern mitverantwortlich machte. In diesem Interview, das NovoArgumente mit ihm führte schildert er, warum er bei Greenpeace ausstieg, er moderne Landwirtschaft klar befürwortet und sich dennoch als Umweltschützer sieht. Ein absolut lesenswertes Interview mit einem Menschen, der sich selbst treu blieb!

Intensive Tierhaltung gegen Klimawandel

http://www.fr-online.de/klimawandel/treibhausgase-rinder-und-schafe-als-klimaschuetzer,1473244,26347348.html

Die Frankfurter Rundschau widmet sich in diesem Artikel einer Studie des Internationalen Instituts für angewandte Systemforschung in Wien, welches zu dem Ergebnis kommt, daß sich durch den Einsatz von Getreide in der Wiederkäuerfütterung die Treibhausgasemmisionen in Form von Methan um ein Viertel gegenüber der Weidehaltung senken lassen, bei gleichzeitig steigender Effiziens der Haltung.

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