Schlagwort-Archiv: Christian Meyer

Druck von allen Seiten

http://m.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/CDU-und-FDP-attackieren-Agrarminister-Christian-Meyer-bei-Sitzung-im-Landtag

Als am vergangenen Freitag der vom Landvolk organisierte Demonstrationszug vor dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium halt machte, sorgte es in der Menge der Teilnehmer für gewissen Unmut, als sich nicht, wie erhofft, der Hausherr selbst, sondern lediglich ein Staatssekretär den Anliegen der Menge stellte. Da k diesen Artikels der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung ist nun aber klar, daß der Minister sich zu dieser Zeit einer ganz anderen wütenden Menge stellen musste: der Opposition im hannoverschen Landtag. Daß seine Politik, seine mangelnde Kompetenz und vor allem seine moralischen Fähigkeiten untauglich für einen Ministerposten welcher Art auch immer sind, ist auch in den Reihen der Opposition klar, vermutlich auch in großen Teilen der SPD-Fraktion. Trotzdessen der Minister nun Druck von allen Seiten bekommt, wird er wohl dennoch, dem Koalitionsfrieden wegen, weiter auf seinem Stuhl kleben bleiben. Bisher hat noch keiner seiner Skandale und Verfehlungen ihn stürzen können. Dennoch, der Wind wird härter, der ihm entgegenblässt. Zukünftig wird man ihm umso stärker auf die Finger schauen!

Herr Minister Meyer, es reicht!

“Wir sind Bauern, wir streiken nicht, wir sind Kummer gewöhnt”, dieser Ausspruch stammte seinerzeit von einem Kommilitonen, als wir trotz “Bildungsstreiks” an der Uni Göttingen zum Erstaunen des Professors auf unsere Vorlesung beharrten. Dieser Ausspruch beinhaltet viel Wahres, denn als Landwirt gewöhnt man sich automatisch ein Dickes Fell an. Doch genau diese Genügsamkeit, wissen manche auch für ihre Zwecke zu nutzen. Christian Meyer, der grüne niedersächsische Landwirtschaftsminister ist einer von ihnen. Ohne Rücksicht auf Verluste versucht er seit seinem Amtsantritt vor rund zwei Jahren seine stark ideologisch geprägte “Agrarwende” durchzusetzen, die das Zeug dazu hat die bäuerlich geprägte Landwirtschaft zwischen Ems und Elbe dahinzuraffen.
Lange Zeit haben die betroffenen Bauern und murren und gelegentlichen Protest versucht Meyer und seine Pläne wie eine Grippe auszusitzen. So fahrlässig dieser Pragmatismus eh schon war, kam nun nach den Russlandembargo der marktwirtschaftliche Schicksalschlag mit einem massiven Preisverfall bei Schweinefleisch und Milch hinzu.
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Herrn Minister Meyer interessierte dies bisher kaum, bestenfalls trug er süffisant Schmähungen gegen “seine” Landwirte vor, in der Vorfreude daß die Kriese sie zu seiner heilsbringenden “Agrarwende” bekehren könnte. Das brachte das Fass nun endgültig zum überlaufen. Das niedersächsische Landvolk rief nun gestern zu einer Großdemo in Hannover auf und die Demo wurde groß! Statt der erwarteten rund 2000 Demonstranten kamen am Ende mit geschätzten 4000 mehr als doppelt so viele. Auch ich selbst mischte mich darunter, um an der ersten Demonstration meines Lebens teilzunehmen. Nicht nur die Teilnehmerzahlen waren beindruckend. Die Stimmung und Disziplin unter den Teilnehmern war ebenso vorzeigbar, so daß trotz der Verkehrbehinderungen die der Zug unweigerlich in Hannover verursachte es zu vielen Sympathiebekundungen seitens der Zuschauern am Straßenrand oder aus den wartenden Autos kam. Die Vielzahl der angefertigten Transparente brachte wohl jedem klar bei, worum es ging: “Dialog statt Difamierung”, “Meyers Agrarwende = Kleinbauers Ende”, “Minister stat Meyer”, “Traumberuf Landwirt, so zerplatzt unser Traum”.

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Insbesondere die zahlreichen Junglandwirte und Landjugendmitglieder und andere junge Leute aus dem Bereich dwr Landwirtschaft brachten klar ihre Zukunftssorgen zum Ausdruck, daß sie befürchten unter den politischen Vorgaben Meyers nicht mehr durch die Landwirschaft ihren Lebensunterhalt verdienen zu können und gleichzeitig immer stärker durch Politik und Medien difamiert und ins falsche Licht gerückt werden. Während diverser Reden am Ziel des Zuges, dem Steintorplatz, wurden diese Sorgen konkretisiert. Grünlandbetriebe, die dieses immer weniger nutzen dürfen, Ställe die nicht mehr gebaut werden können obwohl sie für die Sicherung des eigenen Lebensunterhalts unabdingbar wären und Kinder die im Kindergarten und der Schule gemobbt werden, weil sie vom Hof kommen.
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Von alledem will Meyer aber nichts wissen und war auch selber nicht verfügbar, als der Demonstrationszug an seinem Ministerium einen Zwischenstopp machte. Dennoch muss ihm mach der gestrigen Veranstaltung bewusst werden, daß er so nicht weitermachen kann. Redet mit uns, nicht über uns, das war eine der Kernaussagen der Demo, Herr Meyer wir sind jederzeit zum Dialog bereit, sind sie es auch?

Wende der Agrarwende

http://www.radiobremen.de/politik/themen/agrarwende-niedersachsen120.html

Es wird immer deutlicher welches Luftschloß die so genannte Agrarwende des niedersächsischen Landwirtschaftministers Christian Meyer ist. Radio Bremen berichtet hier über einend er zahlreichen Rückumsteller, die der Biolandwirtschaft den Rücken kehren und zur guten fachlichen Praxis zurückkehren (siehe auch Einmal Öko und zurück).

Was Meyers Agrarwende im Wege liegt, ist die schlichte Realität, das trotz alljährlich genannter Zuwächse der Biomarkt ein Nischenmarkt ist, der derzeit ziemlich übersättigt zu seien scheint. Von der reinen Lebensmittelerzeugung kann kaum ein Biobetrieb leben und schon gar ncht die so gern hofierten kleinen bäuerlichen Familienbetriebe. Die durch die geringen Erträge und gesättigten Markt geringen Einkommesmöglichkeiten lassen sich nur in möglichst großen Einheiten oder durch noch mehr staatliche Transferleistungen kompensieren.

Von diesem Punkt wäre es politisch sinnvoller die Biolandwirtschaft endlich von ihrem moralischen Podest zu holen und, so wie es das Landvolk fordert, konventionelle und bio Betriebe auf Augenhöhe zu bringen. Das Christian Meyer das selbstverständlich in seinem Interview anders sieht, verwundert dabei kaum.

Welchen Rückhalt hat Meyer?

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Stephan-Weil-und-die-Schwanzfrage-beim-Kreislandvolktag-in-Landolfshausen

Diese Frage stellte sich in der Vergangenheit schon öfters. Aktuell wird sie befeuert durch die Aussagen des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stefan Weil auf dem Göttinger Kreislandvolktag, auf dem er den anwesenden Bauern versprach bei Christian Meyers Prestigeprojekt, der Ringelschwanzprämie auf die Bremse zu treten. Ob es ihm dabei wirklich darum geht das von Wissenschaftlern prophezeite Tierleid zu verhindern oder einfach nur die niedersächsischen Landwirte zu beruhigen, die immer lauter Sturm laufen gegen den Kurs seines Landwirtschaftsministers bleibt dabei offen.

Meyer und das Landvolk

http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/minister-gibt-landvolk-einen-korb-minister-gibt-landvolk-einen-korb_a_21,0,317067153-refhome.html

Das niedersächsische Landvolk, die größte berufsständige Vertretung der niedersächsichen Landwirte musste in diesem Jahr auf ihrer Jahreshauptversammlung auf einen obligatorischen Stammgast verzichten: Den niedersächsichen Landwirtschaftsminister. Eigentlich sollte es keinerlei Diskussion darüber geben, ob ein Landwirtschaftsminister bei der wichtigsten jährlichen Versammlung der niedersächsischen Landwirte anwesend sein solle, doch nicht für den Grünen. Gerne spricht er in gesalbten Worten davon, daß er den Konsens und den Kompromiss mit den Bauern suchen wolle, bisher hat er aber nur wenig bis gar nichts davon gezeigt.

In diesem Jahr stand auf besagter Veranstaltung auch die Wahlen für das Amt des Präsidenten an, dessen Sitz bisher Werner Hilse inne hatte. Der Kartoffelbauer und Schweinehalter aus dem ostniedersächsichen Warpke, ist einer der wenigen Bauernvertreter, die die Diskussion nicht scheuen und auch gerne die direkte Konfrontation mit denen suchen, die momentan die Zukunft der Landwirtschaft in Frage stellen. Dieses Engagement wurde nun eindrucksvoll belohnt: Wiederwahl mit Bestergebnis. Auch wenn Hilse in seiner REde noch versuchte die Wogen zwischen dem Landvolk und Christian Meyer zu glätten, für die anwesenden Landwirte war das Nichterscheinen des Ministers mehr als nur ein dummer Fauxpas!

Planlose Planwirtschaft contra Agrarwende

Christian Meyers liebstes Kind ist seine Agrarwende. Eine Wende, die die arme, versklavte und umweltzerstörerische Landwirtschaft unserer Tage in ein ökologischen Paradies verwandeln soll. Glaubt man dem Minister, sind die Sturheit der dummen konventionellen Bauern und die mächtige Agrarindustrie, die größten Hindernisse dieses Vorhabens. Tatsächlich stellt sich der Minister gerade selbst als der größte Gegner der Agrarwende heraus. Ab kommenden Jahr greift die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU, die die niedersächsische Landesregierung soweit wie möglich für ihr Vorhaben der Agrarwende genutzt hatte. So wurden neue Agrarumweltmaßnahmen kreiert, die unter anderem den Anbau von Leguminosen, also heimischen Eiweißfutterpflanzen, massiv fördern sollte, denn gerade den Grünen ist der Import von Soja aus Mittel- und Südamerika für unsere Tierhaltung einer der größten Dornen im Auge. Auch sollten Blühstreifen, insbesondere als Bienenweide stärker als zuvor gefördert werden.

 

Nun, drei Monate nach Abgabe der entsprechenden Anträge, wurden diese Vorzeigeprojekte ausgerechnet durch das Landwirtschaftsministerium wieder teilweise kassiert. Zum einen wurden Blühstreifen auf maximal zehn Hektar je Betrieb gedeckelt. Viel schlimmer steht es aber jedoch um die Maßnahme „Vielfältige Ackerkulturen“, wodurch der Leguminosenanbau massiv gefördert werden sollte. Zehn Prozent der Ackerfläche sollten mit den Eiweißpflanzen bestellt werden, viele Landwirte, auch meine Wenigkeit,hatten sich wegen der allgemeinen Knappheit des entsprechenden Saatgutes schon unmittelbar nach Antragsabgabe mit der entsprechenden Saat eingedeckt. Gestern erhielten alle beteiligten Landwirte nun den Ablehnungsbescheid, da die Landesregierung, so die offizielle Begründung, die Auswirkungen dieser Maßnahme auf das sogenannte Greening prüfen wolle um sie dann ab nächsten Jahr starten zu lassen. Das diese Maßnahme „ausgesetzt“ wird, erfuhr ich dabei nicht einmal durch die zuständigen Stellen, sondern über meinen Landhändler, der von seinem Großhändler hatte, welcher jetzt auf zig Tonnen Erbsensaat festsitzt, die nun vermutlich nicht mehr als solche verkauft werden können! Aus zuverlässiger Quelle konnte ich dabei in Erfahrung bringeb, daß es weder eine „Aussetzung“ für ein Jahr ist, sondern daß die „Vielfältigen Ackerkulturen“ endgültig vom Tisch sind und das auch die offizielle Begründung frei erfunden ist. Der wahre Grund ist ganz simpel: In ihrer Engstirnigkeit, hatte die Landesregierung nicht mit dem Erfolg dieser Maßnahme gerechnet und sich daher vollkommen verkalkuliert! Die ihr zur Verfügung stehen finanziellen Mittel hätten hinten und vorne nicht geteicht! Nun sitzen nicht nur Großhändler auf dem Saatgut fest, auch Landwirte, die dieses extra früh bezogen haben, eventuell gibt es auch schon Vorkontrakte für die kommende Ernte für Erbsen, Bohnen und Lupinen. Wer jetzt für den wirtschaftlichen Schaden der Landwirte und Landhändler aufkommt, bleibt ungewiss und entsprechende Schadensersatzklagen sind zu erwarten.

 

Von der momentanen Russlandpolitik der EU mag man halten was man will, die Auswirkungen der russischen Sanktionen gegen europäische Agrarprodukte auf die Landwirtschaft sind jedoch reell. Für unsere Milch- und Schweineerzeugung resultieren zur seit deutliche Nachteile. Grund genug für Minister Meyer, Agrarexporte generell als Geissel der Landwirtschaft zu brandmarken und eine Rückkehr zu stringenten Milchquoten in Europa zu fordern. Kurz zuvor lobte der Minister noch die Milchexporte nach Asien nun, wo die Lage wieder zu seiner Ideologie passt, fordert er wieder mehr Planwirtschaft für die Landwirte. Als wäre der Staat der bessere Wirtschafter, hält er schwankende Preise für Agrarprodukte für eine inakzeptable Gefahr, während er seine selbst kreierten und angepriesenen Subventionen anpreist und stillschweigend wieder kassiert. Eine solche planlose Planwirtschaft à la Christian Meyer bringt die Zukunft unsere Landwirtschaft viel mehr in Gefahr. Bleibt die Frage, wie lange dieser Minister nach all seinen Kapriolen noch haltbar ist?

Christian Meyer ausgezeichnet, der Landblogger gratuliert herzlich!

http://www.gruenevernunft.de/meldung/minister-meyer-%E2%80%9Ezipfelm%C3%BCtze-heute-zu-warm%E2%80%9C

Wenn es um die Schikanierung der Landwirtschaft geht, sind die drei grünen Landwirtschaftsminster Christian Meyer (Niedersachsen), Robert Habeck (Schleswig-Holstein) und Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalen) ganz vorne dabei. Sie liefern sich einen harten innerparteilichen Wettstreit darum, wer in seinem Einflussgebiet die schärfsten Erlasse kreiert. In ein paar Jahren können sie vielleicht den Sieger anhand der seit Amtsantritt aufgegeben Höfe krönen, bis es soweit ist, kann sich zunächst Christian Meyer als derzeitiger Leader fühlen. Seine überragenden Leistungen wurden nämölich nun vom Forum Grüne Vernunft offiziell anerkannt und mit der “Zipfelmütze Deutscher Agrar-Michel” ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde seine zielstrebig rückwärtsgewandte, wissenschaftsfeindliche und menschenverachtene Agrarpolitik.

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Christian Meyer und die Locken am Po

http://www.agrarheute.com/ringelschwanz-praemie

Niedersachsen Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat mal wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben, und zwar eine mit Ringelschwänzchen! Wie nicht nur Agrarheute berichtet hat er für 28 Mio Euro aus dem ELER-Topf die “Ringelschwanzprämie” auf den Weg gebaracht, mit der Landwirte unterstüzt werden, die auf das Kupieren ihrer Ferkel verzichten und deren Schweine am Schlachthof noch mindestens 70 % unversehrte Schwänze haben.

Nun mag man denken, Meyer hätte seine Vorgehensweise geändert, weg von der Brechstnage der Verbote und Schikanen, hin zu einer Förderung seiner als erstrebenswert  definierten Ziele. Warum dem nur auf dem ersten Blick so ist, erläutert Sabine Leopold von Agrarmanager in dem folgenden Artikel: http://agrarmanager.agrarheute.com/ringelschwanzpraemie

Arme Bio-Kartoffeln

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_armen_bio_kartoffeln

Die Seite Die Achse des Guten ist sicherlich einigen bekannt, sie ist ein journalistischer Blog einiger namhafter Autoren, die sich mit dem politisch-gesellschaftlichen Tagesgeschäft jenseits der eher links-grünen mainstream-Medien beschäftigen und dabei oft nicht zimperlich vorgehen.  Wer sich in den überregionalen Zeitungen Deutschlands mit seiner Lebensrealität nicht mehr wiederfindet, dem sei ein Blick auf diese Seite empfohlen. In dem oben verlinkten Artikel beschäftigt sich Hans-Jörg Jacobsen, seines Zeichen hannoveraner Genetikprofessor, mit einem landwirtschaftlichen Thema. Es geht um den rückläufigen Biokartoffelanbau in Niedersachsen, dem Minister Meyer mit höheren Subventionen entgegenwirken möchte. Auch wenn Jacobsen die Drahtwurmproblematik verkehrt darstellt, denn auch in der konventionellen Landwirtschaft gibt es keine wirklichen Bekämpfungsmethoden, das Problem im Biolandbau rührt vornehmlich durch den obligatorischen, mehrjährigen Kleegrasanbau vor Kartoffeln, in dem sich Drahtwürmer hervorragend vermehren können, trifft er den Nagel auf den Kopf:

Noch einmal, zum langsamen Mitdenken: Der Ökolandbau produziert ein Problem (er bekämpft einen Schaderreger nicht oder darf ihn nicht sinnvoll bekämpfen) und der Steuerzahler soll jetzt – so jedenfalls will es der mit der Zipfelmütze des Titels „Deutscher Agrarmichel“ ausgezeichnete niedersächsische Landwirtschaftsminister Meyer- mit Subventionen einspringen, um mehr Landwirte zur Umstellung auf Biolandbau zu bewegen. Um noch mehr Probleme schaffen, die es ohne Biolandbau nicht gäbe?” Zitat Ende.

An dieser Stelle müsste eigentlich auch das Problem des massiven Einsatzes von Kupferpräparaten zur Krautfäulebekämpfung in Biokartoffeln thematisiert werden. Weil den Bioideologen chemische Fungizide, die in zahlreichen Versuchen ihr Abbauverhalten im Boden und ihre Auswirkungen auf die Umwelt beweisen mussten um überhaupt zugelassen zu werden suspekt sind, vergiften sie im ökologischen Obst- und Gemüsebau die Böden lieber mit dem Schwermetall Kupfer. Eine dieser völlig widersprüchlichen Ideen des Ökolanbaus, die gerne unter den Tisch gekehrt werden.

Meyers heile Welt

http://www.agrarheute.com/isn-christian-meyer-besichtigung-neulandbetrieb#.U0e3hA80IPI.facebook

Heute morgen konnte nich noch in meiner Lokalzeitung lesen, daß unser Landwirtschaftsminister Meyer mal wieder unseren Landkreis Lüchow-Dannenberg heimgesucht hatte. Diesmal aber in ganz kleinen Rahmen und auf einem Betrieb, der mit ihm ideologisch fast im Gleichschritt geht. Martin Schulz, der Hofherr, war bei Stallbauprojekten bei uns im Landkreis bisher immer ganz vorne dabei, wenn es um Schwarz-weiß-Malerei zwischen “guter” Neulandhaltung und bösen “Tierfabriken” ging. Hier konnte der Minister mal einmal volle Rückendeckung für seinen Kurs bekommen. Gerade aber diese falschen Heile-Welt-Phantasien, waren dermaßen polarisierend, daß es sie die Interessensgemeinschaft der Schweinehalter nicht einfach so stehen lassen konnten, wie heute auf Agrarheute zu lesen ist.