Hoffen auf Regen

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In dem Video zu diesem Bericht von Wetteronline wird sehr gut geschildert, was momentan das größte Problem für viele Bauern in Deutschland ist: die anhaltende Dürre. Während viele sich über die sonnigen Tage des diesjährigen Frühsommers freuen, schaut unsereins inzwischen mit großen Bauchschmerzen auf die Felder, auf denen besonders das Getreide gerade verdorrt. Ein Problem, das vielen Menschen ohne landwirtschaftlichen Hintergrund in Zeiten voller Supermarktregale oftmals nicht bewusst ist.

Meine Heimat, Nordost-Niedersachsen trifft es mit seinen sehr sandigen Böden, die nur einen geringen Wasservorrat speichern können dabei besonders hart. Während die Wintergerste, welche jetzt in die Reife übergeht vielleicht noch mit zwei blauen Augen davon kommen mag, sind beim Roggen, welcher bevorzugt auf den sandigsten und damit auch trockensten Böden angebaut wird massivste Ernteausfälle, stellenweise sicherlich bis zum Totalausfall zu erwarten. Der Weizen steht auf manchen Standorten noch recht kräftig da. Bei ihm würden jetzt eigentlich die Körner wachsen, woran ihn das mangelnde Wasser hindert. Welche Ernte vom Weizen zu erwarten ist, ist dabei noch unklar, auf alle Fälle wird auch sie alles andere als begeisternd sein.

Wer wie ich keine Möglichkeiten hat seine Äcker zu beregnen, dem bleibt im Moment nur noch hoffen und Beten. Die Hoffnung liegt in meinem eigenen Betrieb dabei voll auf den Hackfrüchten, also Kartoffeln und Rüben, wobei letzteren durch die Trockenheit auch schon stark zugesetzt wurde, die aber, sofern jetzt endlich Regen kommen sollte, zumindest einen Teil wieder gutmachen können.  Auch wenn die Prognose für die kommenden Tage noch immer keine Erlösung von der Dürre verspricht hoffen wir weiter, daß das kühle Nass baldmöglichst wieder vom Himmel fallen mag!

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