Schau ins Feld!

So heißt die aktuelle Aktion der Pflanzenschützer. Ich selbst beteilige mich dabei auch. Dabeiw erden in den Äckern sogenannte Spritzfenster angelegt, daß heißt auf einer kleinen Parzelle des Feldes wird in diesem Jahr keinerlei chemischer Pflanzenschutz angewendet. Damit soll den interessierten Verbraucher gezeigt werden, wie wichtig der Pflanzenschutz für die Landwirtschaft ist. Gerade in Anbetracht des Kahlschlags der EU bei einem Großteil unserer Wirkstoffe und der momentan unsachlich geführten Glyphosatdebatte sind solche Aufklärungsaktionen ein wichtiger Baustein die breite,  nichtlandwirtschaftliche Bevölkerung für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

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Gestern kamen nun die Schiölder für meine vier Kulturen (Blaue Lupine, Winterroggen, Zuckerrübe und Stärkekartoffel) an. Passend ein Tag vor dem langen Himmelfahrtswochenende, so daß ich sie sogleich auch aufstellte. Immerhin sind in den Rüben und Lupinen schon deutliche Unterschiede bezüglich der Verunkrautung zu sehen.

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Nur schade, daß das Wetter heute nur mäßig mitspielt, was wohl die Zahl der Radfahrer und Spaziergänger wohl etwas in Grenzen halten wird. Da diese Schilder aber bundesweit auf unseren Feldern stehen und die Aktion bis zur Ernte läuft, werden noch viele Leute genug Zeit haben mal einmal ins “Feld zu schauen”. Haben Sie also keine falsche Scheu, wenn Sie ein solches Schild irgendwo am Feldrand stehen sehen und schauen sich bitte einmal in Ruhe an, was moderner Pflanzenschutz leistet!

 

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2 Gedanken zu „Schau ins Feld!“

  1. Hallo Olaf,

    Es wäre für die nicht landwirtschaftlich arbeitende Bevölkerung auch interessant zu sehen wie die Ergebnisse sind wenn man das Feld biologisch bewirtschaftet.
    Wenn schon Vergleiche aufgestellt werden, wäre es sinnig Nägel mit Köpfen zu machen und ganzheitlich aufzuklären.

    Gruß, Melanie

    1. Hallo Melanie,
      entschuldigen Sie, daß ich erst jetzt Ihren Kommentar bearbeite, leider habe ich es zeitlich bisher nicht geschafft. Ihr Einwand ist durchaus gerechtfertig, nur leider würde sich eine biologische Bewirtschaftungsweise auf der geringen Parzellengrößen nur ungenügend darstellen lassen. Einen etwas umfassenderen, wenn auch sehr einschränkenden -da er ein Extrem der Biowirtschaft darstellt- Vergleich hatte ich vor geraumer Zeit bereits in folgendem Artikel der Landimpressinen gezeigt: http://www.landblogger.de/bio-vs-konventionell/

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