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Töten für die Ideologie

https://m.wn.de/Muensterland/3618781-Tierdrama-Strom-gekappt-900-Tiere-tot

Daß Stalleinbrecher und -einsteiger mit unsachgemäßer Bekleidung und teils mitgebrachten Kadavern Gesundheit und Leben ganzer Tierbestände grob fahrlässig in Gefahr bringen, ist nichts Neues. Eine neue „Qualität“ wurde aber nun, laut Bericht der Westfälischen Nachrichten im Kreis Borken im Stall der Familie Röring erreicht: 900 Schweine verendeten qualvoll, nachdem nachts in den Stall eingebrochen und die Stromversorgung der Stallbelüftung vorsätzlich zerstört wurde. Das alles passiert natürlich pünktlich zur Grünen Woche bei einem Bauernverbandsfunktionär, welch Zufall! Auch wenn man viele anderen vorhergehende Taten schon als Grünen Terror gegen unsere Landwirtschaft bezeichnen konnte, hat dieses abscheuliche Verbrechen den Namen leider mehr verdient als alles bisher Dagewesene. Es bleibt zu hoffen, daß die Täter schleunigst ermittelt und vor Gericht gestellt werden! Es bleibt zu hoffen, daß in Medien und Politik endlich ein Umdenken bezüglich der Hetzkampagnen gegen die Landwirtschaft und der Tierhaltung im Speziellen stattfindet! Es bleibt zu hoffen, daß sich so etwas nie mehr wiederholt und jegliche Form von Einbruch und Einsteigen in Ställe mit der gleichen Härte geahndet wird, wie es in anderen Fällen normal wäre!

Debatte über den Gigantismus

http://www.svz.de/nachrichten/newsticker-nord/bauernverband-will-debatte-ueber-gigantismus-in-der-landwirtschaft-id6012951.html

Ein interessanter Artikel fand sich gestern in der Schweriner Volkszeitung. Mecklenburgs Bauernpräsident Rainer Tietböhl möchte auf dem anstehenden Landesbauerntag den Gigantismus in der Landwirtschaft zum Thema machen. Eine Debatte, die sich auch für die anderen der neuen Bundesländer anbieten würde, in denen tatsächlich industrielle Landwirtschaft auf den Nachfolgebetrieben der sozialistischen LPGen vorherrscht. Interessant ist, daß diese Debatte nun ausgerechnet aus den Reihen des Bauerverbandes kommt, der in der Vergangenheit diese Betriebe gegenüber bäuerlichen Landwirtschaften in Mittel- und Ostdeutschland eher hofiert als kritisiert hat. Es bleibt spannend, wohin die Diskussion am kommenden Donnerstag (20.03.2014) wohl führen wird.