Schlagwort-Archive: Umweltverträglichkeit

Neuer Nitratsensor

http://www.dw.de/sensoren-steuern-exakte-d%C3%BCngung/a-18249271?maca=de-rss-de-wissenschaft-4019-rdf

In diesem Bericht der Deutschen Welle berichtetd er Autor Frank Lohmann über einen neuartigen Nitratsensor, der an der Universität Bochum entwickelt wurde. Dieser soll, darf man dem Bericht glauben, deutlich günstiger sein, als ähnliche Verfahren, wie der Nitracheck und könnten somit auch in kleineren Betrieben zur Verbesserung der Düngeeffiziens beitragen. Leider schwingen auch hier wieder Halbwissen und falsche Anschuldigungen gegen die Landwirtschaft mit, wenn dort unterstellt wird, daß Landwirte teilweise doppelt soviel düngen, als benötigt und daß eine Düngerbuchführung schon eine große Hilfe dagegen sei, ganz als ob es diese  nicht schon längst Pflicht in Deutschland sei!

Das Ökokartell

http://m.welt.de/debatte/kommentare/article135841660/Die-brandgefaehrliche-Macht-des-Oeko-Kartells.html

In diesem Kommentar Ulli Kulkes von Der Welt beschreibt er wie sich aus der Graswurzelbewegung Jahre ein mächtiges ökoindustrielles Komplex wurde, welches sich mit klar totalitären Ansätzen die Menschheit an sich als Feindbild auserkohren hat.
Befremdlich bleibt jedoch gerade für die Landwirtschaft seine relativ zusammenhanglos im Text stehende  Bemerkung, daß gerade der Agrarsektor vielfach  eine verheerende Ökobilanz vorzuweisen hätte, die von der Ökobewegung nie wirklich thematisiert wurde, da sich Bauern schlecht als Feindbild eignen würden. Dass die Realität anders aussieht, wissen die meisten von uns leider all zu gut!

Kleinbauernwohlstand durch Gentechnik

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gentechnik-eine-ueberraschende-auswertung-von-147-studien-13250070.html

Alle Art der grünen Gentechnik gilt in Deutschland per se als schlecht und böse. Sie würde vor allem Kleinbauern in Entwicklungsländern in Abhängigkeiten und Armut stürzen. Den Beweis blieben diejenigen, die solches gern behaupteten stets schuldig, denn war schon länger unter Agrarökonomen bekannt, daß sich beispielsweise die Einkommen indischer Kleinstbauern durch B.t.-Baumwolle verdoppelt hat. Nun hat sich die FAZ einer der umfassendsten Studiend er Georg-August-Universität Göttingen angenommen, in der die durchweg postiven monetäre, mit Randvermerk auf die ökologischen, Auswirken von GVO-Kulturen weltweit und davon insbesondere in den Entwicklungsländern herausstellt.  Der Artikel der FAZ glänzt zwar nicht gerade durch fachliche Korrektheit, da wird dem B.t. (Bacillus thuringhenis)-Mais einfach eine Herbizidresistenz unterstellt, durch die mehr Glyphosat eingesetzt würde (B.t. ist eine Insektenresistenz und hat mit Glyphosat rein gar nichts zu tun), dennoch ist es erstaunlich und begrüßenswert, daß eine Versachlichung der Diskussion um GVO hier versucht wird.

Schreckgespenst ohne Schrecken

http://www.agrarheute.com/glyphosat-experten-risikobewertung

Für  viele Weltverbesserer und selbsternannte Bauernretter ist das Totalherbizid Glyphosat, das vielen vielleicht als RoundUp besser bekannt sein mag, das Feindbild Nummer eins. Nicht nur weil es von dem Feindbildkonozert Nummer eins, Monsanto, erfunden und lange Jahre allein vertrieben wurde, nein es ist auch noch integraler Bestanteil im Anbau von gentechnisch veränderten RoundUp-ready-Kulturen. Wenn es um die Verdammung der modernen Landwirtschaft geht, rangiert die Forderung nach einem Verbot von Glyphosat direkt hinter allen unsachlichen Beschimpfungen der sogenannten Massentierhaltung. Für die Politik Grund genug sich diesem ach so drängenden Problem anzunehmen.

Wie Agrarheute berichtet wurden nun verschiedene Experten aller betroffenen Bundesbehörden vor den Agrarausschuß des Bundestages geladen um ihre Meinung zu den Gefahren kundzutun.  Wer sich toxikologisch auskennt und weiß, daß das Koffein im Kaffee eine höhere Giftigkeit besitzt als besagter Wirkstoff, konnte sich das Ergebnis schon im Voraus denken.

Von Keimen und Resistenzen

Es ist ein uraltes Spiel, dass schon die kleinsten Kinder beherrschen: Wer etwas ausgefressen hat, zeigt zuerst einmal auf den anderen, in der Hoffnung dass er selbst ungeschoren davon kommen möge. Genau unter diesem Aspekt ist auch die Debatte um multiresistente Keime, welche angeblich aus der Massentierhaltung stammen sollen, zu verstehen. Von verschiedensten Seiten, seien es Humanmediziner, Tierärzte oder selbst ernannte Umweltschutzorganisation, prasselt es seit Monaten auf die Landwirtschaft ein, dass in unverantwortlichen Maße Antibiotika in ihren Tierhaltung einsetzen würden. Schon kurz nach Beginn dieser Debatte brachte die Politik in hektischer Weise, als hätten sie in den letzten Jahren etwas versäumt, ein Gesetz auf den Weg, das als Langzeitziel, ohne es ausdrücklich zu nennen, die komplette Abschaffung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung hat (Quelle). Doch vielen scheint dies noch nicht weit genug zugehen.

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Wie man sich selber treu bleibt

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001571

Patrick Moore dürfte inzwischen einigen bekannt sein, der studierte Ökologe ist einer der Gründer von Greenpeace. Eben diese solide fachliche Bildung, die er genossen hat, hat ihn aber vor über 25 Jahren mit seiner Organisation brechen lassen. Zuletzt wurde sein Name vor etwa einem halben Jahr bekannt, als er zusammen mit anderen Landwirtschafts- und Ernährungsexperten vor der hamburger Zentrale von Greenpeace für den Anbau des Golden Rice protestierte, der maßgeblich von Greenpeace blockiert wird (siehe dazu auch Wie die Realität an uns vorbeiging) und die wohl bekannteste „Umweltschutzorganisation“ der Welt für den Tod von Millionen Kindern mitverantwortlich machte. In diesem Interview, das NovoArgumente mit ihm führte schildert er, warum er bei Greenpeace ausstieg, er moderne Landwirtschaft klar befürwortet und sich dennoch als Umweltschützer sieht. Ein absolut lesenswertes Interview mit einem Menschen, der sich selbst treu blieb!

Der Greening-Putsch

http://www.agrarheute.com/dbv-bundesrat-legt-flaechen-still-604705

Auf der Bundesratssitzung am 11.04. wurde nichts anderes als ein Greening-Putsch der links-grünen Landwirtschaftsminister unternommen. Viele Landwirte wird esschon aufgeregt haben, daß es zu der Reform der EU-Agrarförderung noch immer viele Unbekannte gab und gibt, insbesondere Details zum sogenannten „Greening“, der Anlage von mindestens vier Prozent ökologischer Vorrangfläche auf den landwirtschaftlichen Betrieben, waren noch zu Haufe offen. Nach der bisherigen Vorstellung auf Bundesebene, sollten hierzu auch Zwischenfrüchte und Leguminosen zählen, welche gleichzeitig auch den Ruf nach mehr einheimischen Eiweißfuttern befriedigt hätte. Grüne „Agrarexperten“ hatten zudem wehement das Verbot von Düngung und Pflanzenschutz gefordert. Gerade diese Diskussion um die Ausgestaltung des Greenings führte dazu, daß Landwirte bisher immer noch auf konkrete Vorgaben warten mussten. Auch den grünen Landwirtschaftsministern auf Landesebene dauerte dies zu lange und schufen im Bundesrat nun Tatsachen, die sich nur noch schwer wieder ausräumen lassen. Düngung und Pflanzenschutz sollen demnach nun definitiv auf Greeningflächen verboten sein, Zwischenfrüchte, wenn überhaupt nur marginal angerechnet werden. De facto wurde damit die Wiedereinführung der alten Pflichtstillegungen beschlossen.

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Wasser und Landwirtschaft

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Kreisseite-Steinfurt/Wasser-und-Landwirtschaft-Ist-Guelle-gut-fuers-Klima

Die Westfälischen Nachrichten berichten hier über eine Diskussionsrunde zur Nitratproblematik im Grundwasser. Zwar kamen die Vertreter der Landwirtschaft, Wasserwerken, Politik und Umweltverbänden hierbei nicht wirklich auf einen Nenner, aber es zeigt, daß sich solche Themen auch sachlich mit allen Beteiligten diskutieren lassen, statt dauern einseitig auf die Landwirtschaft einzuprügeln, wie es von einigen Vertretern, nicht nur in der Nitratdebatte, gern gemacht wird.

Intensive Tierhaltung gegen Klimawandel

http://www.fr-online.de/klimawandel/treibhausgase-rinder-und-schafe-als-klimaschuetzer,1473244,26347348.html

Die Frankfurter Rundschau widmet sich in diesem Artikel einer Studie des Internationalen Instituts für angewandte Systemforschung in Wien, welches zu dem Ergebnis kommt, daß sich durch den Einsatz von Getreide in der Wiederkäuerfütterung die Treibhausgasemmisionen in Form von Methan um ein Viertel gegenüber der Weidehaltung senken lassen, bei gleichzeitig steigender Effiziens der Haltung.

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